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FLUMSERBERG: Variantenskifahrer lösen Lawinen aus - keine Opfer

Am späteren Freitagnachmittag sind im Bereich Stellitäli in den Flumserbergen zwei Lawinenabgänge festgestellt worden. Es kam zu einer grossen Suchaktion - Menschen wurden allerdings nicht gefunden.
In diesem Bereich wurde ein Lawinenabgang festgestellt. (Bild: Kapo SG)

In diesem Bereich wurde ein Lawinenabgang festgestellt. (Bild: Kapo SG)

Die beiden Lawinenabgänge blieben vorerst unbemerkt, da sich die verantwortlichen Skifahrer nicht beim Pistenrettungsdienst meldeten, wie die St.Galler Kantonspolizei schreibt. Erst bei der Schlusskontrolle entdeckten die Bergbahnangestellten die Lawinenabgänge.

Umfangreiche Suche nach Verschütteten

Da die Umstände der Lawinenauslösung unklar waren und Verschüttete nicht ausgeschlossen werden konnten, wurden umgehend Suchmassnahmen durch den Pistenrettungsdienst, Hundeführer der Alpinen Rettung und das Alpinkader der Kantonspolizei St.Gallen eingeleitet. Wegen Nebels konnte die Rega nicht ganz an den Lawinenkegel fliegen. Vorsorglicherweise wurden laut der Mitteilung auch ein Rettungswagen und die Feuerwehr aufgeboten. Menschen wurden bei der Suche nicht gefunden.


Spuren festgestellt

Nach ersten Erkenntnissen dürften zwei unbekannte Variantenskifahrer bei der Bergstation Seeben die gesicherte Piste verlassen haben. Anschliessend traversierten sie unterhalb des Stellikopfs den steilen Nordosthang. "Dabei lösten sie ein erstes Schneebrett auf einer Breite von rund 100 und einer Länge von rund 200 Metern aus", wie die Kantonspolizei schreibt. Es konnten sowohl Ein- wie auch Ausfahrtsspuren festgestellt werden. Diese führten talwärts zum Verbindungsweg zur Seeben. Dort verlassen die Spuren den Weg, führten in einen Hang und lösten ein weiteres Schneebrett von rund 70 Metern Breite und 50 Metern Länge aus. Auch bei diesem Lawinenkegel konnten Ein- und Ausfahrtsspuren festgestellt werden.

Die Kantonspolizei weist darauf hin, dass für Variantenfahrer zurzeit sehr ungünstige Verhältnisse herrschen. "Schneesport abseits gesicherter Pisten erfordert viel Erfahrung", heisst es im Communiqué. Sollten trotzdem Lawinen ohne Folgen ausgelöst werden, verhindert eine Meldung an den Pistenrettungsdienst oder die Polizei das Aufgebot einer Suchmannschaft und entsprechende Kosten, wie die Polizei schreibt. (kapo/dwa)

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