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FLUGZEUGABSTURZ NAHE KONSTANZ: Polizei findet sterbliche Überreste in der Maschine

Nachdem die Polizei das Wrack des abgestürzten Kleinflugzeugs am Mittwoch aus dem Bodensee bergen konnte, gibt es nun Gewissheit über die beiden Insassen der Maschine. Im Flugzeug wurden die sterblichen Überreste des Piloten und seiner Frau gefunden.
Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes bergen am Mittwoch mit einem Kran die Trümmer eines am Vortag abgestürzten Kleinflugzeuges aus dem Bodensee. (Bild: A9999/_KOHLS (SDMG))

Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes bergen am Mittwoch mit einem Kran die Trümmer eines am Vortag abgestürzten Kleinflugzeuges aus dem Bodensee. (Bild: A9999/_KOHLS (SDMG))

Bei den Bergungsmassnahmen, die am Mittwoch bis gegen 18.00 Uhr andauerten und rund 40 Einsatzkräfte eingesetzt waren, konnten in dem geborgenen Flugzeugwrack die sterblichen Überreste der beiden Flugzeuginsassen aufgefunden werden, wie die Staatsanwaltschaft Konstanz mitteilt.

"Derzeit werden die geborgenen Wrackteile durch die Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und von Kriminaltechnikern des Polizeipräsidiums Konstanz untersucht." Auf Antrag der Staatsanwaltschaft werde eine Obduktion des Piloten durchgeführt.

Nach dem bisherigen Stand der Untersuchungen sind von den Ermittlungsbehörden keine weiteren Bergungsmaßnahmen geplant, heisst es weiter im Communiqué.

Zeitweiliges Flugverbot

Das einmotorige Geschäftsflugzeug Piper Malibu stürzte am Dienstag, von Zürich herkommend, gegen 12 Uhr etwa 200 Meter nordöstlich der Insel Mainau laut Augenzeugen senkrecht in den Bodensee.

Während den Bergungsarbeiten war über der Absturzstelle ein Flugverbot erlassen worden. Das Gebiet war zudem grossräumig abgesperrt worden. Im Einsatz standen neben Beamten des Polizeipräsidiums Konstanz, auch Spezialisten des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr sowie drei Taucher der Seepolizei des Kantons Thurgau.

Schlechtes Wetter verzögerte Sucharbeit

Noch am Dienstag hatten die Einsatzkräfte ihre Arbeit an der Absturzstelle unweit von Konstanz wegen schlechten Wetters abbrechen müssen. Laut Polizei ist der Bodensee in dem Gebiet etwa 60 Meter tief − das machte es Tauchern schwer, das Wrack zu erreichen. Nach Angaben der Feuerwehr war bei dem Unglück nur wenig Treibstoff ausgelaufen. (pd/lex)

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