Finanzspritze für angeschlagene Pizolbahnen

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Steuergelder Der Hilferuf der Pizol­bahnen wurde erhört: Der Kanton und sechs Gemeinden werden in den nächsten sechs Jahren insgesamt über vier Millionen Franken einschiessen. Die Standortgemeinden Bad Ragaz und Vilters-Wangs je rund eine Million Franken, Mels, Sargans, Wartau und Pfäfers zusammen rund eine Million Franken und der Kanton maximal 900000 Franken. «Die Erleichterung ist natürlich sehr gross. Unser Dank geht an die Bürger der Gemeinden und den Kanton», sagt Klaus Nussbaumer, Geschäftsführer der Pizolbahnen. «Wir sind uns bewusst, dass es um Steuergeld geht, und werden mit dem Geld sehr sorgsam umgehen.» Das strukturelle Problem mit zwei Zubringern lasse sich damit nicht lösen. «Wir möchten aber die Beschneiung ausbauen, damit wir vom Naturschnee noch unabhängiger werden, um das notwendige Geld im Winter erwirtschaften zu können.» Die Pizolbahnen leiden unter einem strukturellen Defizit von rund 850000 Franken pro Jahr. (kbr)