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FINANZPOLITIK: Familien sollen weniger Steuern zahlen

Im Kanton St. Gallen sollen die Abzüge für die Krankenkassenprämien von Kindern erhöht werden. Die vorberatende Kommission unterstützt diesen Vorschlag.

Familien im Kanton St. Gallen sollen mit höheren Steuerabzügen für die Krankenkassenprämien entlastet werden. Konkret sollen die Abzüge für die Prämien der Kinder erhöht werden. Die vorberatende Kommission unterstützt einen entsprechenden Vorschlag.

Im September 2015 hatte der St. Galler Kantonsrat eine Motion überwiesen, in der eine Anpassung des Pauschalabzugs bei den Krankenkassenprämien verlangt wurde. Dem Entscheid war damals eine längere Debatte vorausgegangen. Die SP-Grüne-Fraktion hatte zuerst generelle Anpassungen der Pauschalzüge für Versicherungsprämien verlangt. Dieser Vorstoss wurde aber abgelehnt. Danach setzte sich eine abgeänderte Version der ­damaligen CVP-EVP-Fraktion durch, welche die höheren Steuerabzüge auf die Krankenkassenprämien für Kinder beschränken wollte.

Nun steht die Umsetzung an, weil das Steuergesetz ohnehin an neue bundesrechtliche und kantonale Vorgaben angepasst werden muss. Die Regierung hat ­einen Vorschlag für die verlangte Entlastung der Familien ausgearbeitet. In der vorberatenden Kommission sei diese Variante letztlich unbestritten gewesen, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei.

Anpassungen bei Erwachsenen später Thema

Der maximale Steuerabzug der Krankenkassenprämien für Kinder soll von bisher 600 Franken auf 1000 Franken erhöht werden. Die vorberatende Kommission hat in der Beratung auch über Anpassungen bei den Abzügen für Erwachsene gesprochen. Diese Möglichkeit soll aber später, im Zusammenhang mit der geplanten Steuervorlage 17 – der Nachfolgerin der Unternehmenssteuerreform III – diskutiert werden.

Ein weiteres Thema der Steuergesetzesrevision ist die Erhöhung des Abzugs für Kinderdrittbetreuungskosten von heute 7500 auf neu 15000 Franken. Auch hier unterstützte die vorberatende Kommission den Vorschlag der Regierung. Das Geschäft wird vom St. Galler Kantonsrat in der kommenden Aprilsession beraten. (sda)

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