Finanzierung bereitet Kopfzerbrechen

Das Zentrum für berufliche Weiterbildung konzentriert sich in den kommenden Jahren auf praxisnahe Wissensvermittlung. Die Finanzierung ist aber noch nicht genau geregelt.

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ROMANSHORN. An der 67. Jahresversammlung des Zentrums für berufliche Weiterbildung (ZbW), die in Romanshorn stattfand, wurde das Geschäftsjahr 2012 offiziell verabschiedet. Dabei wurden zwei Punkte herausgehoben. Präsident Roger Herzig sagte, dass in der Ostschweiz der Bedarf bei Industrie und Gewerbe nach gut ausgebildeten Fachleuten gross sei. Deshalb fokussiere sich das ZbW konsequent auf die praxisnahe Wissensvermittlung zur Vorbereitung auf eidgenössische oder branchenspezifische Bildungsabschlüsse. Das Wachstum der vergangenen Jahre veranlasste das ZbW zudem, die Organisation anzupassen – so soll man für die Zukunft gewappnet sein.

So viele Studenten wie noch nie

Die Anzahl der eingeschriebenen Studentinnen und Studenten erreichte 2012 einen Höchststand seit der Gründung des ZbW im Jahr 1946. Die Umsetzung der Reorganisation sei gut verlaufen, wobei kleinere Anpassungen bearbeitet werden mussten. Am neuen Standort in Sargans konnten alle Lehrgänge plangemäss gestartet werden.

Zurzeit werden Klassen in den Fachrichtungen Unternehmensprozesse, Maschinenbau, Werkmeister, Qualitätsmanagement und Erwachsenenbildner-Module geführt. Schliesslich gelang es, für die Rechtsassistenten-Ausbildung die KV Business-School in Zürich und das Bildungszentrum KV Baselland als Bildungspartner zu gewinnen, damit dieser eidgenössisch anerkannte Lehrgang auch in Zürich, Bern und Basel durchgeführt werden kann.

Beitragsregelung noch unklar

Kopfzerbrechen hingegen bereitet generell die Finanzierung der höheren Berufsbildung, im speziellen betrifft dies die Beiträge an die Berufsprüfungen und Höheren Fachprüfungen. Ebenso sind detaillierte Beitragsregelungen und ein Teil der Übergangsbestimmungen der sogenannten «Höheren Fachschulvereinbarung» noch unklar. (red.)