Finanzfragen zur Fusion bleiben weiter offen

Der Kanton St. Gallen will sich noch nicht festlegen, wie hoch die Förderbeiträge an eine Fusion von Gossau, Andwil und der Schulgemeinde Andwil-Arnegg ausfallen würden. Konkrete Zahlen wurden für diesen Monat erwartet.

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Der Kanton St. Gallen will sich noch nicht festlegen, wie hoch die Förderbeiträge an eine Fusion von Gossau, Andwil und der Schulgemeinde Andwil-Arnegg ausfallen würden. Konkrete Zahlen wurden für diesen Monat erwartet. Nun will die Regierung zusammen mit dem Departement des Innern zuerst die Förderpolitik «generell erörtern», wie die für die Fusion verantwortliche Projektgruppe gestern mitteilte.

Dadurch kommt es auch beim Fusionsprojekt der drei Körperschaften zu Verzögerungen. Laut Projektleiter Toni Inauen sollte die Fusionsabstimmung aber dennoch im Februar 2016 möglich sein. Vorausgesetzt, der Kanton liefert die finanzielle Entscheidungsgrundlage in den kommenden Wochen nach. Und selbst wenn der Abstimmungstermin verschoben werden müsste, ist laut Inauen denkbar, dass bei einem Ja die fusionierte Gemeinde planmässig Anfang 2018 den Betrieb aufnimmt.

Die neue Gemeinde würde Gossau heissen und knapp 20 000 Einwohner zählen. Den Startschuss zum Fusionsprojekt gaben die Bürger der drei Gemeinden bei Grundsatzabstimmungen im Februar 2014. (jw)