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Feuriger Dirigent für die Synode

Der Toggenburger Musiker Philipp Kamm ist neuer Präsident des evangelischen Kirchenparlaments des Kantons St.Gallen. Sein Ziel: Neue Töne im Saal.
Adrian Vögele
Philipp Kamm nimmt nach seiner Wahl zum Präsidenten der Synode Gratulationen entgegen. (Bild: Andreas Ackermann)

Philipp Kamm nimmt nach seiner Wahl zum Präsidenten der Synode Gratulationen entgegen. (Bild: Andreas Ackermann)

Mehr Diskussionen, mehr Kontroverse: Das wünscht sich Philipp Kamm, der neue Präsident des evangelischen Kirchenparlaments des Kantons St.Gallen. «Bringen Sie sich kraftvoll ein», forderte der 39-jährige Toggenburger die Mitglieder der Synode nach seiner Wahl am vergangenen Montag auf. Allzu viel Auseinandersetzung fand dann allerdings nicht statt, wie die Kantonalkirche in einer Mitteilung etwas zerknirscht einräumte.

Dafür gab es Ansätze für Kamms zweites Ziel: Mehr Gesang im Saal! Am Ende der Sitzung stimmte der Präsident mit dem Parlament den Schlusskanon an – was ihm kaum Schwierigkeiten bereitet haben dürfte: Philipp Kamm ist Musiker durch und durch. Schon als Kind hörte er am liebsten Radio DRS 2, als 16-Jähriger begann er in der Kirchgemeinde Ebnat-Kappel Orgel zu spielen. Inzwischen ist er dort seit 15 Jahren als Organist angestellt, leitet Chöre, komponiert eigene Werke. «Die besten Ideen für eine Melodie kommen völlig unerwartet», sagte Kamm einmal gegenüber unserer Zeitung – «zum Beispiel beim Spazieren oder unter der Dusche.» Sein Wirken hat ihm 2016 den Wanderpreis von Kultur Toggenburg eingebracht. Ein bisschen hängt der Erfolg wohl auch mit seinen Genen zusammen: Kamm ist in seiner Familie Chorleiter in vierter Generation. Beste Voraussetzungen also, um auch das Kirchenparlament vom gemächlichen «adagio» hin zum temperamentvollen «appassionato» zu dirigieren.

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