FESTIVALS: US-Konzern übernimmt Open Air Frauenfeld

Der US-Konzern Live Nation übernimmt das Open Air Frauenfeld. "Es werden sicher nicht alle Festivals in der Schweiz überleben", sagt Wolfgang Sahli, Präsident des OAF.

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Machine Gun Kelly alias Colson Baker bei seinem Auftritt in Frauenfeld. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Machine Gun Kelly alias Colson Baker bei seinem Auftritt in Frauenfeld. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Die Schweizer Gesellschaft von Live Nation halte eine Mehrheit der Aktien, sagt Andre Lienberg, Managing Director von Live Nation Deutschland, Österreich und Schweiz, der "SonntagsZeitung". Frauenfeld sei das grösste Urban Music Festival Kontinentaleuropas. Mit dem Team wolle man weiterarbeiten.

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OAF 2017 - Letztes Bier um 04:00 Uhr (Bild: Andrea Stalder)
OAF 2017 - The Weeknd (Bild: Andrea Stalder)
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OAF 2017 - Mac Miller (Bild: Andrea Stalder)
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OAF 2017 - Feature (Bild: Andrea Stalder)
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OAF 2017 - Publikum (Bild: Andrea Stalder)
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OAF 2017 - Usher and the Roots (Bild: Andrea Stalder)
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OAF 2017 - Letztes Bier um 04:00 Uhr (Bild: Andrea Stalder)
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OAF 2017 - Freitagmorgen am Zeltplatz (Bild: Thi My Lien Nguyen)
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OAF 2017 - Freitagmittag, Polizei auf Patrouille vor der Geländeeröffnung am OpenAir Frauenfeld. (Bild: Thi My Lien Nguyen)
OAF 2017 - Freitagmorgen, Besucher am Openair Frauenfeld. (Bild: Thi My Lien Nguyen)
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Live Nation ist laut der "SonntagsZeitung" ein Riese in der Schweizer Festivallandschaft. Das Unternehmen ist in 40 Ländern tätig und hat vergangenes Jahr gemäss eigenen Angabend Live-Veranstaltungen mit 550 Millionen Zuschauern durchgeführt. Der US-Konzern hat Exklusivverträge mit Stars wie Madonna, Jay-Z oder U2 und organisiert deren Tourneen.

Der Präsident des Open Air Frauenfeld, Wolfgang Sahli, erwartet grosse Veränderungen in der Schweizer Konzertlandschaft, wie er gegenüber der Zeitung sagt. Ein starker Partner sei deshalb notwendig. Der Aufwand in Sachen Sicherheit und Umweltschutz nehme für die Veranstalter ständig zu. "Es werden sicher nicht alle Festivals in der Schweiz überleben", sagt Sahli.

Wolfang Sahli, der bisherige Hauptaktionär des OAF, sagt, der Einstieg von Live Nation bringe Vorteile im Wettbewerb um die bekanntesten Bands. "Dank dem Netzwerk von Live Nation werden wir einfacher an Stars kommen", sagt Sahli.

Laut Christof Huber, Geschäftsführer des Open Airs St.Gallen, können unabhängige Festivalveranstalter mit den finanziellen Mitteln der grossen Konzerne nicht mithalten. St.Gallen hat sich schon 2015 mit anderen Veranstaltern und Agenturen unter der Marke Wepromote zusammengeschlossen. Ziel: den grossen internationalen Veranstaltern Paroli zu bieten. "Internationale Veranstalter wie Live Nation haben die Ticketpreise und Gagen für die Stars in die Höhe getrieben", sagt Huber der Zeitung. So kostete das günstigste Ticket - ein Stehplatz - für das von Live Nation organisierte Konzert von Guns N'Roses in Zürich 120 Franken.

In Frauenfeld sollen die Eintrittspreise vorerst unverändert bleiben. Andre Lieberberg sagt aber, dass Ticketpreise abhängig von der allgemeinen Entwicklung der Kostenstruktur bei der Finanzierung von Grossevents seien. (maw)


Positive Schlussbilanz

Das Open Air Frauenfeld ist vorbei. Das OK schliesst mit einer positiven Bilanz ab. Wie die Veranstalter mitteilen, war das Festival mit 20'000 Gästen am Mittwoch, und jeweils 50'000 Gästen am Donnerstag, Freitag und Samstag mit über 170'000 Tickets restlos ausverkauft. Bei der diesjährigen Ausgabe sorgte das Norovirus für Aufregung. Ein Mann erbrach sich - beim ihm wurde die Krankheit festgestellt. Weitere Verdachtsfälle bestätigten sich nicht. Die Verantwortlichen ergriffen Vorsichtsmassnahmen, die sanitären Anlagen und Wasserentnahmestellen wurden regelmässig desinfiziert.
Das Konzert des US-Amerikaners Desiigner musste am Donnerstagabend kurz vor Ende abgebrochen werden. Mehrere Dutzend Fans stürmten auf die Bühne. Zwar war die Aktion vom Musiker inszeniert. Dass die Zuschauer die Bühne aber nicht mehr verlassen wollten, hatte der Rapper nicht eingeplant. (pd/maw)