Fensterbauer blitzen ab bei Verwaltungsgericht

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Ein Mitarbeiter der WM-Fensterbaufirma Mueller AG in Winterthur, arbeitet an einem Fensterrahmen, aufgenommen am 8. November 2006. Laut EMPA weisen Holzfenster aus mitteleuropaeischem Nadelholz das guenstigste Oekoprofil auf. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ; === (Bild: MARTIN RUETSCHI (KEYSTONE))

Ein Mitarbeiter der WM-Fensterbaufirma Mueller AG in Winterthur, arbeitet an einem Fensterrahmen, aufgenommen am 8. November 2006. Laut EMPA weisen Holzfenster aus mitteleuropaeischem Nadelholz das guenstigste Oekoprofil auf. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ; === (Bild: MARTIN RUETSCHI (KEYSTONE))

Für den Neubau des Landwirtschaftlichen Zentrums in Salez soll es keine Fenster aus Baden-Württemberg geben – so zumindest sehen es vier Schweizer Fensterbauer (Ausgabe vom 10. Mai). Der St.Galler Verwaltungsgerichtspräsident Beda Eugster hatte aufgrund ihrer Beschwerde verfügt, dass der Vertrag zwischen dem Kanton und der deutschen Firma Etter Fenstertechnik GmbH vorerst nicht unterzeichnet wird. Per Verfügung vom 18. Mai weist Eugster das Gesuch um aufschiebende Wirkung nun aber ab.

Bei summarischer Betrachtung könnten die Beschwerdeführer den Punkterückstand aus dem Zuschlagskriterium «Preis» mit der Bewertung der Kriterien «Qualität» und «Referenzen» nicht aufholen. Daher sei die Beschwerde nicht hinreichend begründet, hält der Gerichtspräsident fest. Dass die Vergabebe­hörde, das Hochbauamt des Baudepartements des Kantons St.Gallen, im Verfahren «teilweise in vergaberechtlich problematischer Weise vorgegangen ist», ändere an diesem Ergebnis nichts Entscheidendes. (cz)

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