Feministin sagt Privates

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Die Thurgauer Frauenrechtlerin und Buchautorin Julia Onken gibt in einem Interview Privates von sich preis. Das kirchliche Magazin «Bref» hat der 75-Jährigen «die grossen Fragen des Lebens» gestellt. Eine davon lautete, ob sie an Gott glaube oder ob dieser eine Erfindung der Menschen sei. «Gott hat es nicht nötig, von Menschen erfunden zu werden», lautet ihre Antwort. Onken sitzt im Egerkinger Komitee, welches im September die Initiative für ein landesweites Verhüllungs- beziehungsweise Burka-Verbot eingereicht hat. Die Feministin wird im Interview zudem gefragt, welche Eigenschaften sie bei einem Mann schätzt. «Verbale Kompetenz, Sprachwitz und Denkvirtuosität», sagt sie. Weiter erfährt der Leser, dass Onkens Lieblingsfarbe Türkis ist und dass sie einmal «ungestört und in völliger Einsamkeit» sterben will. Zurzeit ist sie aber noch «hellwach und schaffensfreudig». (mre)