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Interview

«Es herrscht Unsicherheit im Quartier»: Die Fussballkrawalle beschäftigen die Einwohner von St.Gallen-Winkeln

Am Sonntagabend randalierten Chaoten des FC Zürich am Bahnhof Winkeln. Sie attackierten Polizeibeamte mit Schottersteinen, Handlichtfackeln und Knallkörpern. Marco Rutz, Co-Präsident des Quartiervereins Winkeln, bedauert den Zwischenfall in seinem Quartier.
Rossella Blattmann
Am Tag danach sind die Spuren der Krawalle noch besser sichtbar. (Bild: Stapo SG)
Ein beschädigter Polizistenhelm. (Bild: Stapo SG)
Zerstörungen im Bereich des Bahnhofs St.Gallen Winkeln. (Bild: Stapo SG)
Jede Menge Schottersteine, von Zürcher Chaoten geworfen, liegen herum. (Bild: Stapo SG)
Der Bahnhof St.Gallen Winkeln nach den Ausschreitungen. (Bild: Stapo SG)
5 Bilder

Ausschreitungen nach FCSG – FCZ

Marco Rutz, Co-Präsdient Quartierverein Winkeln. (Bild: PD)

Marco Rutz, Co-Präsdient Quartierverein Winkeln. (Bild: PD)

Marco Rutz, am Sonntagabend randalierten FCZ-Fans beim Bahnhof Winkeln. Wie ist die Stimmung jetzt?

Es herrscht Unsicherheit im Quartier. Drei Jahre lang hatten wir Ruhe in Winkeln, und jetzt dieser fürchterliche Vorfall von vom Sonntagabend.

Was ging nach dem Spiel FCSG – FCZ in Winkeln genau ab?

Nichts ging mehr. Der Bahnhof Winkeln war durch die wütenden Chaoten bis nach 20 Uhr komplett blockiert. Als der neue Fanzug da war und Richtung Zürich losfuhr, lief auch der Zugverkehr wieder. Auch mit dem Auto war es teilweise schwierig nach Winkeln zu fahren. Das Quartier war abgesperrt.

Wurden Häuser beschädigt?

Das Kioskhäuschen am Bahnhof Winkeln, das am Sonntagabend zum Glück schon geschlossen hatte, wurde beschädigt. Die Fassade, die in Richtung Bahngleise zeigt wurde mit Steinen beworfen. Der Kiosk konnte am Montag wieder öffnen, doch Dellen zeugen von den Fussballkrawallen. Und auch das Wartehäuschen der SBB wurde beschädigt.

Was ist für Sie als Co-Präsident des Quartiervereins Winkeln das Schlimmste?

Dass Unschuldige die Leidtragenden sind. Die Polizei, der FC St.Gallen, die Quartierbewohner müssen leider die Folgen der Ausschreitungen tragen.

Anfang Februar 2019 treffen der FC St.Gallen und der FC Zürich zum Rückrundenstart erneut in St.Gallen aufeinander. Haben Sie Angst?

Eine gewisse Befürchtung ist nach den Krawallen von Sonntag schon da. Ich möchte nicht, dass in Winkeln nochmals so etwas passiert. Das Ganze ist auch schade für die Zürcher Fans. Ein Bruchteil der FCZ-Fans randaliert, und schon stehen alle FCZ-Fussballfans in einem schlechten Licht da. Das ist einfach schade.

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