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FCSG-CHOREO: Asterix im Espenblock: Die spinnen, die Fans!

Mit einer prächtigen Choreographie haben die Fans des FC St.Gallen den Kybunpark am Sonntag kurzzeitig in ein kleines gallisches Dorf verwandelt. Zuschauer, Spieler und Offizielle des FCSG staunten ob der Darbietung.
Daniel Walt
Auf in den Kampf: Die Choreographie der St.Gallen-Fans vor dem Heimspiel gegen die Grasshoppers. (Bild: EDDY RISCH (KEYSTONE))

Auf in den Kampf: Die Choreographie der St.Gallen-Fans vor dem Heimspiel gegen die Grasshoppers. (Bild: EDDY RISCH (KEYSTONE))

"Das war schlicht und einfach fantastisch", sagt Stefan Hernandez. Der Präsident des FC St.Gallen war beim 3:1-Heimsieg gegen GC nicht nur angetan vom Spiel seiner Mannschaft, sondern insbesondere auch vom Espenblock. Die Fans sorgten beim Einlaufen der Teams nämlich für einen magischen Moment im Kybunpark: Unter dem Motto "St.Gallien" inszenierten sie einen grimmigen gallischen Krieger. Viele Matchbesucher zückten denn auch ihre Smartphones, um das Geschehen fotografisch oder filmisch festzuhalten. "Die spinnen, die Espen-Fans!", dürfte der eine oder andere unter ihnen gedacht haben - in positivem Sinne natürlich sowie in Anlehnung an den Kultspruch "Die spinnen, die Römer!" aus "Asterix und Obelix".


Neue Aufhängevorrichtung

Auf Flyern, die im Stadion angebracht worden waren, informierten die Fans das restliche Publikum über die Choreographie. Es war die erste mit einer neuen Aufhängevorrichtung im Fansektor, die laut den Anhängern völlig neuartige Inszenierungen ermöglicht. Der Anstoss für diese Anschaffung ging von den Fans selbst aus, wie es seitens des FC St.Gallen heisst.

Installiert und bezahlt hat das Ganze schliesslich der FCSG – die Rede ist von einem Betrag in der Höhe von einigen tausend Franken. "Die Vorrichtung ist auch von offiziellen Stellen mehrfach geprüft worden und entspricht sämtlichen Sicherheitsvorschriften", betont Präsident Stefan Hernandez.

Motivationsspritze für die Spieler

Wie Stefan Hernandez weiter erklärt, äusserten sich am Sonntag auch Spieler lobend über die Choreographie. "Einige Akteure sagten mir, es sei jedes Mal aufs Neue toll und motivierend, vor solchen Fans einlaufen zu können." Der Präsident spricht seinerseits von einer "Hühnerhaut-Atmosphäre", welche die Fans mit ihren Choreographien immer wieder ins Stadion zauberten. Die von "Asterix und Obelix" inspirierte Inszenierung vom Sonntag war dem Club laut Hernandez zuvor nicht bekannt. "Wir stehen zwar in regelmässigem Austausch mit den Fans – sie haben aber ihren Freiraum bei der Gestaltung von Choreographien, da reden wir ihnen nicht drein." Bedenken, dass dies von Fanseite mit unangebrachten Inszenierungen einmal ausgenutzt werden könnte, hat er nicht: "Auch in schwierigen Phasen haben die Fans ihre Kritik auf anständige Art geäussert", lobt er.

Dieser Flyer hing im Stadion. (Bild: dwa)

Dieser Flyer hing im Stadion. (Bild: dwa)

Finanziert werden die Choreographien insbesondere durch Spenden. So sammelten die Anhänger nach dem Abpfiff des Spiels gegen GC rund um das Stadion mit einem Choreo-Kässeli denn auch Geld. Das Publikum dürfte angesichts der prächtigen Darbietung sowohl der Anhänger als auch der grünweissen Spieler durchaus in Spendierlaune gewesen sein.

Daniel Lopar: Note 3. Zweimal auf dem Posten. Doch der Ausgleich geht auf seine Kappe, da er Jeffren den Ball serviert. (Bild: PD)
Nicolas Lüchinger: Note 4,5. Immer wieder gefällige Offensivaktionen – mit wenig Ertrag. Defensiv ein passabler Auftritt. (Bild: PD)
Karim Haggui: Note 4,5. Der Abwehrchef wird kaum wahrgenommen, und eigentlich ist das ein gutes Zeichen. (Bild: PD)
Silvan Hefti: Note 4,5. Auch wegen Hefti hat GC fast keine Chancen. Harmoniert mit Haggui in der Innenverteidigung. (Bild: PD)
Andreas Wittwer: Note 4. Man sieht von ihm nicht viel. Fängt vor Buess’ Siegtreffer den Ball ab und lanciert den Gegenangriff. (Bild: PD)
Stjepan Kukuruzovic: Note 3,5. Er hatte schon mehr Einfluss aufs Spiel, wirkt nicht mehr so in Form wie zu Beginn der Saison. (Bild: PD)
Peter Tscharnegg: Note 5. Hat bei seinem Schuss, der an den Pfosten abgelenkt wird, Pech. Ist der Anker im Mittelfeld. (Bild: PD)
Yannis Tafer: Note 3. Tafer wirkt, wie er oft wirkt in umkämpften Partien – unauffällig. Findet nie die Bindung ins Spiel. (Bild: PD)
Danijel Aleksic: Note 5,5. Sein Führungstreffer ist eine Augenweide. Der Aktivposten – und damit bester Mann auf dem Platz. (Bild: PD)
Marco Aratore: Note 3,5. Eine Kopfballchance in der ersten Halbzeit, ansonsten eigentlich keine nennenswerten Aktionen. (Bild: PD)
Roman Buess: Note 4,5. Rackert viel, manchmal zu überhastet. Steht beim Pass von Taipi goldrichtig und markiert das 2:1. (Bild: PD)
Tranquillo Barnetta: Note 4,5. Kommt für Tafer (58.). Zuerst gelingt ihm nicht viel, bis er in der Schlussphase sehenswert trifft. (Bild: PD)
Gjelbrim Taipi: Note 5. Kommt für Kukuruzovic (78.), zu kurz für eine Note. Weil er das 2:1 vorbereitet, gibt es trotzdem eine. (Bild: PD)
Yrondu Musava-King: Note -. Kommt für Aratore (87.), zu kurz für eine Note. Nach seiner Einwechslung erhöht St. Gallen auf 3:1. (Bild: PD)
14 Bilder

Die Noten der FCSG-Spieler gegen die Zürcher Grasshoppers

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