Familienpolitik statt Frauenquote

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Thronrede Liechtensteins Landtag trat gestern zur ersten Sitzung nach den Wahlen vom Februar zusammen. In seiner Thronrede ging Erbprinz Alois nicht auf die im Vorfeld viel diskutierte Frauenquote ein. Nur drei Frauen hatten es im Februar ins Parlament geschafft. Erbprinz Alois legte den Abgeordneten jedoch ans Herz, in der neuen Legislaturperiode einen Schwerpunkt mit der Suche nach innovativen Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu setzen. Dies sei die wichtigste Voraussetzung, dass mehr Frauen in Führungspositionen von Politik und Wirtschaft aufsteigen könnten. Optimistisch zeigte sich Alois für die Zukunft: Nach den Reformen des Finanzplatzes gelte Lichtenstein international wieder als Partner. Und mit der Sanierung des Staatshaushalts und der Sozialversicherungen befinde man sich wieder in einer guten Position. Nach der Thronrede und der Vereidigung der Abgeordneten, ernannte der Erbprinz die Regierung nach dem Vorschlag des Landtags. (gm)