Expozug soll alle Standorte verbinden

ROMANSHORN. Die Bahn soll alle Expo-Standorte verbinden – so sieht es zumindest das Konzept «Expedition27» vor. Dafür muss das dicht befahrene Schienennetz noch dichter befahren werden. Das Team, welches den Expo-Wettbewerb gewonnen hat, hat deshalb Fahrplanspezialisten beigezogen.

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ROMANSHORN. Die Bahn soll alle Expo-Standorte verbinden – so sieht es zumindest das Konzept «Expedition27» vor. Dafür muss das dicht befahrene Schienennetz noch dichter befahren werden. Das Team, welches den Expo-Wettbewerb gewonnen hat, hat deshalb Fahrplanspezialisten beigezogen. Bei den Bahnen kommt die Idee gut an.

Drei Ringbahnen

Auf drei Ringbahnen – der Küsten-, der Stadt- und der Bergbahn – sollen Züge auf dem bestehenden Schienennetz fahren. Das Team um Markus Schaefer hat sich intensiv damit beschäftigt und ist sich der sekundengenauen Planung des Schienenverkehrs bewusst. «Wir haben deshalb Spezialisten für die Eisenbahnplanung in unserem Team», sagt Schaefer. «Sie haben die langfristige Planung des Fahrplans im Jahr 2027 angeschaut und überlegt, wo es noch Kapazitäten gibt. Der Expozug soll schliesslich öfter fahren als ein normaler Zug.»

Züge mit offenen Fenstern

«Wir müssen diverse Aspekte beachten, nicht nur die Fahrplandichte, sondern auch, wo der Zug halten kann und wie wir mit Sackbahnhöfen wie jenem in Romanshorn agieren oder was für Zugkompositionen wir einsetzen.» Schaefer wünscht sich Einheitswagen 4 von den SBB, die für die Expo umgestaltet werden. Die etwas älteren tannengrüne Züge also, bei denen man das Fenster öffnen kann. Bei den Appenzeller Bahnen und der SOB wurde die Idee positiv aufgenommen. Noch nicht gesprochen hat er mit den SBB oder der Thurbo AG. (mvl)