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Ex-GNTM-Model arbeitet lieber in der Migros

Laura Baumgärtner steht – wie hier in den Ferien – gern vor der Kamera. (Bild: pd)

Laura Baumgärtner steht – wie hier in den Ferien – gern vor der Kamera. (Bild: pd)

Karriere Nein, hauptberuflich als Model wolle sie nun wirklich nicht arbeiten. Die Thurgauerin Laura Baumgärtner sagt das in aller Entschiedenheit. Dabei stand sie bereits kurz davor, eine solche Karriere zu beginnen und im Metier durchzustarten. Vergangenes Jahr schaffte die junge Ostschweizerin es in der TV-Castingshow «Germany’s Next Topmodel» ziemlich weit. Doch bevor Modelchefin Heidi Klum ihr die Haare abschneiden liess, stieg Laura Baumgärtner lieber aus. Eine Entscheidung, die sie auch heute nicht bereut. «Meine Dreadlocks trage ich mit Stolz, sie gehören zu mir und sind mein Markenzeichen», sagt die 20-Jährige. In der TV-Show hatte sie das Gefühl, ihre Dreads abzuschneiden sei, als würde sie ihre Seele verkaufen. Vielleicht wäre sie mit einer anderen Frisur in der Castingshow weitergekommen, doch sie wollte sich treu bleiben. «Dadurch kann ich jetzt Aufträge annehmen, die zu mir passen», sagt sie selbstbewusst. «Ich habe ja nicht die klassische Modelfigur und würde mich diesem Körperdiktat auch nie unterwerfen.»

Kunden bitten um ein Foto

Sie geniesse es, sich die Aufträge auswählen zu können. So habe sie für einen veganen Blog («Ich bin ja selber Veganerin») ein Fotoshooting absolviert und einen Film gedreht. Oder sie arbeitet mit jungen Fotografen, die ihr Portfolio erweitern wollen. «Da kann ich meine Vorstellungen und Ideen einbringen.»

Laura Baumgärtner ist im zweiten Lehrjahr, die Ausbildung zur Systemgastronomiefachfrau bei der Migros in St. Gallen macht ihr Spass. Obwohl ihre TV-Auftritte mehr als ein Jahr her sind, wird sie im Laden immer noch erkannt. «Manchmal schaut ein Kunde komisch oder irritiert», sagt sie. Andere erkennen sie und bitten um ein Foto. Baumgärtner nimmt es gelassen, lässt sich fotografieren und lacht.

Doch sie sei froh um die Erfahrungen, die sie in der TV-Show gemacht habe. «Modeln ist ein krasses Business, du musst in ein bestimmtes Bild passen.» Sie geniesst es nun, neben ihrer Ausbildung ab und an zu modeln, vor der Kamera zu stehen. Das will sie vielleicht ausbauen, die Schauspielerei interessiert sie. Doch zuerst will sie ihre Ausbildung absolvieren, dann so lange durch Südamerika reisen, bis sie perfekt Spanisch spricht. Und ab und an als Model tun, was ihr entspricht und gefällt. (miz)

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