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Euphonic: Ein Festmahl für die Ohren

Ein Traumstart gelang dem neuen Vokalensemble Euphonic in Rebstein mit seinem ersten abendfüllenden Programm. Die über 400 begeisterten Konzertbesucher wurden in der katholischen Kirche mit einem Klangbuffet der feinsten Art verwöhnt.
Esther Beyeler Mattle
Singt sichtlich mit Seele: Das Vokalensemble Euphonic. Von links: Nicola Sieber, Janine Niklaus, Kerstin Kobelt, Bruno Imlig, Reto Germann, Wolfgang Braendle, Michael Eugster, David Eugster, René Reiter, Daniel Lendenmann, Franziska Zimmerli, Ulrike Fessler, Renate Schawalder, Erika Schöb, Alyssa Eugster. (Bild: Esther Beyeler Mattle)

Singt sichtlich mit Seele: Das Vokalensemble Euphonic. Von links: Nicola Sieber, Janine Niklaus, Kerstin Kobelt, Bruno Imlig, Reto Germann, Wolfgang Braendle, Michael Eugster, David Eugster, René Reiter, Daniel Lendenmann, Franziska Zimmerli, Ulrike Fessler, Renate Schawalder, Erika Schöb, Alyssa Eugster. (Bild: Esther Beyeler Mattle)

Stimmgewaltig eröffnete das Ensemble den Abend mit drei Spirituals, zwei davon faszinierend und höchst anspruchsvoll von Chorleiter René Reiter für Euphonic neu arrangiert («Joshua fit the battle of Jericho», «Give me Jesus»). Bei «Oh Lord» handelte es sich gar um eine Eigenkomposition René Reiters, der auch mit seinem klaren, tragenden Bariton den Solopart übernahm.

Nach diesem Amuse-Bouche wurden dem Publikum zwei Vorspeisengänge offeriert. Ein erster Gang mit geistlichem Approach. Dabei gelang es, mit einem filigran verwobenen, feinsinnigen Chorsatz von René Reiter das «Halleluja» von Leonard Cohen so zu präsentieren, dass man glaubte, es zum ersten Mal in seiner ganzen Tiefe zu hören. Unter die Haut gingen auch die Fragen an die Gottesmutter, im Song «Mary did you know».

Überzeugende Bühnenpräsenz

Die zweite Vorspeise war weltlicher ausgerichtet, geprägt von der Sehnsucht nach menschlicher Liebe. Die Männerstimmen gaben ihrem Tenor Bruno Imlig das Fundament, und er flehte im Song «Naturally» mit inniger Stimme um die Rückkehr seiner Geliebten. Die Frauenstimmen nahmen die emotionale Herausforderung an und hoben das Publikum mit «Somewhere over the rainbow» in himmlische Gefilde.

Nach solchen Vorspeisen durfte man auf den Hauptgang gespannt sein. Ein grosser Braten wurde da aufgeschnitten, die Beatles-Songs «Penny Lane», gewürzt mit einer guten Prise Humor, und «Michelle» mit einem überzeugend dargebotenen Solopart des Tenors David Eugster, einfühlsam eingebettet in den Klangteppich des Ensembles.

Die Sängerinnen und Sänger kamen nicht nur mit ihren solistischen Qualitäten zur Geltung, sondern sind vom musikalischen Leiter in nur einem Jahr zu einem fantastischen Klangkörper mit ausgeglichenen Registern, beachtlichem Facettenreichtum im Ausdruck und überzeugender Bühnenpräsenz zusammengeführt worden. Euphonic bedeutet Wohlklang – gut gewählt!

Als auch das Publikum singt, vibriert der Kirchenraum

Nach dem Dessert mit einem Medley von Udo Jürgens hielt es das Publikum nicht mehr auf den Kirchenbänken. Die Standing Ovations benutzte Kerstin Kobelt und buchte gleich das ganze Publikum für den Konzertschluss mit einem Wechselgesang, und so liess «Mr. Sandmann» aus vierhundert Kehlen den Kirchenraum vibrieren. Das Ensemble ist ein Versprechen für die Zukunft.

Hinweis: Mehr zum Chor im Internet auf www.euphonic.ch

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