«Es wäre schön, wenn Heidi zu mir ziehen würde»

Bauer Sepp aus Benken hat in der 5. Staffel «Bauer, ledig, sucht...» in Heidi eine neue Liebe gefunden. Derzeit führen sie eine Wochenendbeziehung. Beide wünschen sich aber, dass sie möglichst bald zusammenziehen können.

Maria Kobler-Wyer
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Heidi und Sepp haben sich bei der Sendung «Bauer, ledig, sucht...» kennen- und liebengelernt - und sind auch ein halbes Jahr später noch glücklich. (Bild: Screenshot: 3plus)

Heidi und Sepp haben sich bei der Sendung «Bauer, ledig, sucht...» kennen- und liebengelernt - und sind auch ein halbes Jahr später noch glücklich. (Bild: Screenshot: 3plus)

Der 59-jährige Pferdebauer Sepp schwebt neun Jahre nach dem Tod seiner ersten Frau wieder auf Wolke sieben. Durch die Sendung «Bauer, ledig, sucht...» hat er seine neue Partnerin Heidi aus Solothurn kennengelernt. Bereits an der Stubete in Kandersteg hat es zwischen dem Bauer und seiner Hofdame gefunkt. «Ein Blick genügte», sagt Heidi gegenüber Tagblatt Online. Dennoch habe sie ein wenig gezittert, ob Sepp wirklich sie auf den Hof mitnehme. «Ich hatte Angst vor Pferden.» Inzwischen nimmt die Powerfrau aber Reitstunden und hofft, dass sie im Frühling mit Sepp über Land reiten kann.

Immer noch glücklich
Heidi und Sepp sind inzwischen seit rund sechs Monaten ein Paar. «Wir sind immer noch glücklich», sagt Sepp. «Heidi ist eine charmante, attraktive Frau und die perfekte Hausfrau.» Sie kocht jeweils Gerichte vor, damit Sepp sich diese nur noch in der Mikrowelle aufzuwärmen braucht, wenn er während der Woche allein ist. Und Heidi schwärmt: «Mir gefällt seine natürliche Art, er ist unkompliziert und liebenswürdig.»

Auf die Frage nach dem schönsten Erlebnis mit Sepp nennt Heidi den Ausflug zur Wallfahrtskirche Maria Bildstein in Benken, den sie nach der Aufzeichnung der Kuppel-Sendung unternommen haben. «Das war ein sehr schönes Erlebnis», schwärmt sie. «Wir hatten nur uns zwei. Keine Kameras störten.»

Wochenendbeziehung
Denn Heidi und Sepp können ihre Zweisamkeit bisher nur an den Wochenenden geniessen. «Heidi ist jeweils von Freitagabend bis Sonntagabend bei mir auf dem Hof in Benken», sagt Sepp. Während der Woche arbeitet die Solothurnerin in einem Treuhandbüro. Bauer Sepp fällt es aber schwer, allein zu sein. «Es wäre schön, wenn sie immer da wäre.» Heidis Job stand bisher einem Umzug in die Ostschweiz im Weg. «Ich habe immer gearbeitet und möchte auch künftig arbeiten», sagt die 56-Jährige. Deshalb muss sie zuerst einen Job in der Nähe von Benken finden. Sie würde auch einen Teilzeitjob oder eine Arbeit in einem anderen Bereich als der Buchhaltung annehmen. «Ich bin offen für Neues.»

Wenn der Winter vorbei ist, soll ein Entscheid fallen. «Die Distanz von 145 km wird auf die Dauer zu anstrengend», sagt Heidi. «Wir haben uns lieb. Ich wünsche mir, dass wir noch ein paar Jahre miteinander verbringen können.»

Vorfreude auf Weihnachten
Vorerst stehen aber gemeinsame Weihnachten vor der Tür. «Darauf freue ich mich mega», sagt Heidi. An Heiligabend reist Sepp im Zug nach Solothurn zu Heidi und ihren Söhnen, am 25. fährt Heidi zusammen mit Sepp nach Benken. «Wir werden die Tage mit feinem Essen und einem guten Glas Wein verbringen und zusammen plaudern», sagt Sepp. Am 26. Dezember findet auf Sepps Hof eine grosse Familienzusammenkunft statt. Dann werden die Söhne von Heidi sowie Sepps Sohn mit seiner Frau und den beiden Kindern anwesend sein. «Es gibt Rollschinken im Brotteig und verschiedene Salate - und es kommt auch nicht darauf an, ob zwei mehr oder weniger am Tisch sitzen», erzählt Heidi. «Das sind meine Weihnachten.»

Neben Familie und gutem Essen dürfen bei den beiden Turteltauben an Weihnachten aber auch die Geschenke nicht fehlen. Sepp schenkt seiner Liebsten einen goldenen Rössli-Anhänger, ein Parfum und einen Gutschein. Und Heidi sorgt dafür, dass sich Sepps Kleiderschrank wieder füllt. «Sepp hatte vor ein paar Jahren eine Magenoperation und danach 60 Kilo abgenommen», sagt Heidi. «Nun braucht er neue Kleider. Ich mag es, wenn ein Mann gut gekleidet ist.»

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