Es holpert in der Region Wil-Fürstenland

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Bahnausbau Mit dem Bundesgesetz über die künftige Entwicklung der Bahninfrastruktur wurde die gesetzliche Grundlage für Beschleunigungsmassnahmen und die Leistungssteigerung auf der Strecke Winterthur–St. Gallen sowie für deren Finanzierung geschaffen. Die Botschaft weist dafür 140 Millionen Franken aus. Die Konflikte haben sich jedoch verschärft und torpedieren die Verbesserungen im Raum Wil-Fürstenland. Konkret geht es um die Konkurrenz zwischen dem Personenverkehr der internationalen Ost-West-Achse Zürich–München, dem nationalen und dem regionalen Personenverkehr sowie dem Güterverkehr auf dem Bahn-Abschnitt Wil–St. Gallen nach Inbetriebnahme der Durchmesserlinie. Nun hat Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP) deswegen eine Interpellation eingereicht. Darin fragt sie den Bundesrat im Wesentlichen an, wann und wie lange aus Sicht der Regierung denn «der Einsatz von Finanzmitteln für betriebliche Ausgleichs- statt für Infrastrukturmassnahmen gerechtfertigt» sei. Weiter will sie wissen, welche Beschleunigungsmassnahmen und Leistungssteigerungen auf der Strecke Winterthur–St. Gallen bisher umgesetzt wurden und welche noch offen sind. Und schliesslich erkundigt sie sich, welche Massnahmen im Rahmen des Bahn-Ausbauschrittes 2030 für die Beseitigung der erwähnten Konflikte im Raum Wil-Fürstenland vorgesehen seien. (cla.)