Erwin Kessler wehrt sich

FRAUENFELD/WINTERTHUR. Es gibt Streit um ein Veganer-Strassenfest im September in Winterthur: Die anonym operierende Organisation Indyvegan stört sich daran, dass dort auch der Verein gegen Tierfabriken des Thurgauers Erwin Kessler präsent ist (Ausgabe vom 13. August).

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FRAUENFELD/WINTERTHUR. Es gibt Streit um ein Veganer-Strassenfest im September in Winterthur: Die anonym operierende Organisation Indyvegan stört sich daran, dass dort auch der Verein gegen Tierfabriken des Thurgauers Erwin Kessler präsent ist (Ausgabe vom 13. August). Am Donnerstag nahm Kessler Stellung. Er betont, dass es eine einzige Verurteilung wegen Rassismus gegen ihn gegeben habe – entgegen einer Aussage, die er im Februar 2014 in der Thurgauer Zeitung getätigt hatte. Die Verurteilung betraf seine Kritik am Schächten und an den Schächtjuden in den 1990er-Jahren «im Rahmen der damals hochemotional geführten Diskussion um die vom Bundesrat beabsichtigte Aufhebung des Schächtverbots, also des Verbots des betäubungslosen Schlachtens von Tieren», so Kessler.

Weiter hält er fest, der vorliegende Rassismusvorwurf erwecke den Anschein, er würde aktuell und weiterhin die Rassismusstrafnorm verletzen, was nicht zutreffe – «eine von dieser anonymen Szene seit einigen Monaten systematisch verbreitete Verleumdung, gegen die bereits mehrere Strafverfahren hängig sind», so Kessler. (dwa)