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ERMITTLUNGEN: Zwei weitere Männer verhaftet

Mordfall Zezikon: Die Polizei hat zwei Thurgauer festgenommen. Der Niederländer, der vor einem Monat verhaftet wurde, sitzt noch in Untersuchungshaft.
Ida Sandl

Ida Sandl

ida.sandl@thurgauerzeitung.ch

Fahndungserfolg im Fall der toten Isabella T.: Fünfeinhalb Wochen nach dem Auffinden der Leiche in einem Waldstück bei Zezikon hat die Kantonspolizei Thurgau zwei Männer festgenommen. Es handelt sich dabei um zwei Schweizer, 36 und 48 Jahre alt. Beide wohnen im Thurgau, sie wurden am Montag an ihrem jeweiligen Wohnort verhaftet.

Die Staatsanwaltschaft be­antragt für die Männer Unter­suchungshaft. Intensive Ermittlungen und die bisherigen Einvernahmen hätten die Fahnder auf die Spur der Männer geführt, sagt Stefan Haffter, der Sprecher der Thurgauer Staatsanwaltschaft. Bereits am 1. Februar wurde ein 36-jähriger Mann mit nieder­ländischer Staatsangehörigkeit festgenommen. Er hat in Thundorf gewohnt. Der Mann sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Haffter will deshalb zum jetzigen Zeitpunkt weder ­nähere Informationen zu den Kon­takten der Männer untereinander geben, noch dazu, in welcher Beziehung sie zur Toten standen. Was die Staatsanwaltschaft Bischofszell bisher weiss, hat sie jedenfalls dazu gebracht, einen Haft- und einen Hausdurchsuchungsbefehl gegen die zwei Verdächtigen auszustellen.

Wegen Drogen im November festgenommen

Die Leiche der 20-jährigen Serbin Isabella T. wurde am 25. Januar im sogenannten «Wilderetobel» bei Zezikon aufgefunden. Die junge Frau war in einen Teppich gewickelt. Isabella T. lebte in Turgi im Aargau. Schon am 12. November 2017 hat ihre Familie sie als vermisst gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen ist die Tote etwa einen Monat vor ihrem Auffinden in den Wald gebracht und dort abgelegt worden.

Der inhaftierte Niederländer hat nicht zum ersten Mal Kontakt mit der Polizei. Schon Mitte November wurde er von der Thurgauer Polizei festgenommen. Der Auftrag dazu kam von den Zürcher Kollegen und bei der Verhaftung sei es um Drogen gegangen, sagt Haffter.

Die genauen Umstände des Todes von Isabella T. seien nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen und Abklärungen. Dabei arbeitet die Staats­anwaltschaft eng mit der Kantonspolizei und dem Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen zusammen.

Viele Hinweise sind eingegangen

Nachdem die Polizei die Bevöl­kerung gebeten hatte, verdäch­tige Wahrnehmungen zu melden, seien sehr viele Hinweise eingegangen. Haffter sagt: «Wir sind jedem Hinweis akribisch nach­gegangen.»

Sicher ist, dass der Nieder­länder kurz vor dem Verschwinden von Isabella T. noch persönlichen Kontakt mit ihr hatte.

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