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ERMITTLUNGEN: Verhaftung nach Leichenfund

Im Fall der toten Frau von Zezikon hat die Polizei einen Mann verhaftet: Er hatte mit der Frau persönlichen Kontakt.
Fundort der Leiche in Zezikon: Die Ermittlungen laufen. (Bild: Mario Testa)

Fundort der Leiche in Zezikon: Die Ermittlungen laufen. (Bild: Mario Testa)

Im Zusammenhang mit der toten Frau, die in einem Waldstück bei Zezikon ­gefunden wurde, hat die Kantonspolizei am Donnerstagabend einen Mann im Thurgau verhaftet. Die Staatsanwaltschaft hatte die Festnahme beantragt. Dies bestätigte Stefan Haffter, Mediensprecher der Thurgauer Staatsanwaltschaft, gestern auf Anfrage. «Aus Persönlichkeitsschutzgründen können keine weiteren Angaben zum Inhaftierten gemacht werden», sagt Haffter. Aber die Staatsanwaltschaft könne bestätigen, dass der Verhaftete kurz vor Verschwinden der jungen Frau persönlichen Kontakt mit ihr hatte.

Zeitpunkt, Ort und ­Todesursache unklar

«Priorität haben jetzt das Wann, Wo und Wie. Die letzten Stunden der jungen Frau und die genauen Umstände ihres Todes abzuklären, steht an erster Stelle», sagt Stefan Haffter. Die Ermittlungen liegen nun in den Händen der Staatsanwaltschaft Bischofszell. Um die Todesursache abzuklären, ermittle sie in verschiedene Richtungen. Haffter sagt: «Tötung ist eine Möglichkeit. Unfall oder Selbstintoxikation sind ebenfalls nicht auszuschliessen.»

Der Inhaftierte werde aktuell von der Staatsanwaltschaft befragt. Wie lange die Befragung dauern wird, kann Haffter nicht sagen. «Je nach Endergebnis stellt die Staatsanwaltschaft Bischofszell beim Zwangsmassnahmengericht Thurgau einen Antrag auf Untersuchungshaft. Aktuell lässt sich dazu noch nichts sagen», ­ergänzt Haffter. Er bestätigt, dass bei der Polizei zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen seien. Nach wie vor nimmt die Kantonspolizei Hinweise zum Fall entgegen – Zeugen sollen ihre Beobachtungen melden. (bro)

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