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ERMITTLUNGEN: Eine junge Serbin, seit November vermisst

Die in einem Thurgauer Wald tot aufgefundene Frau ist identifiziert: Es ist eine 20-jährige Frau aus Serbien, die im Kanton Aargau als vermisst gemeldet war. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.
Daniel Walt
In diesem Waldstück lag der Teppich mit der Leiche. (Bild: Mario Testa)

In diesem Waldstück lag der Teppich mit der Leiche. (Bild: Mario Testa)

Am Donnerstag vor einer Woche machte Manfred Hunziker aus Zezikon in seinem Waldstück einen grausigen Fund. Er sah einen Teppich, aus dem Haare hervorlugten. Hunziker schlug Alarm - und die Polizei fand die Leiche einer Frau. Nun hat sich bestätigt, was seit einigen Tagen vermutet worden war. Bei der Toten handelt es sich um eine 20-jährige Frau, die im vergangenen November im Kanton Aargau als vermisst gemeldet worden war.

Die Abklärungen des Instituts für Rechtsmedizin St. Gallen ergaben laut der Thurgauer Kantonspolizei, dass es sich bei der Toten um die junge Serbin handelt, die von ihren Angehörigen als vermisst gemeldet worden war. Die Todesursache ist laut der Polizei noch unklar. Mario Christen, Mediensprecher der Thurgauer Kantonspolizei, erklärt, dass noch nicht einmal feststehe, ob die Frau eines gewaltsamen Todes gestorben sei.

Spezielles Ermittlerteam und ein Dutzend Zeugen

«Wir ermitteln in alle Richtungen», sagt er. Ebenso ist laut der Polizei offen, wann und wo die Frau ums Leben gekommen ist. Auf diese Fragen konzentrieren sich die weiteren Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau und der Staatsanwaltschaft Bischofszell sowie weitere Abklärungen des Instituts für Rechtsmedizin in St. Gallen. Derzeit sei noch nicht abzuschätzen, wie viel Zeit die weiteren Abklärungen in Anspruch nehmen würden, so Mario Christen. Gegenüber dem Onlineportal der «Aargauer Zeitung» hielt der Thurgauer Polizeisprecher fest, es werde nun eine spezielle Ermittlergruppe für diesen Fall gebildet. Es gehe in einem ersten Schritt darum, alle verfügbaren Informationen der Kollegen aus anderen Kantonen zusammenzutragen. Bisher hätten sich rund ein Dutzend Zeugen in diesem Fall gemeldet – die Ermittler hoffen aber auf weitere Informationen aus der Bevölkerung.

Daniel Walt

daniel.walt@tagblatt.ch

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