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ERMITTLUNGEN: Das Feuer wurde gelegt

Der Grossbrand bei der Firma Tobi Seeobst AG in Egnach hat keine technische oder natürliche Ursache. Die Polizei klärt nun ab, ob das Feuer vorsätzlich oder fahrlässig entfacht wurde.
Ralf Rüthemann
Der Brand richtete verheerenden Schaden an. (Bild: Manuel Nagel)

Der Brand richtete verheerenden Schaden an. (Bild: Manuel Nagel)

«Eine technische oder natürliche Brandursache kann ausgeschlossen werden.» So viel stehe fest, teilte Matthias Graf, Polizeisprecher der Kantonspolizei Thurgau, mit. Die Polizei klärt jetzt ab, ob der Grossbrand vom vergangenen Wochenende auf dem Areal der Firma Tobi Seeobst AG in Egnach vorsätzlich oder fahrlässig verursacht worden ist. Zwei Stunden vor dem verheerenden Brand wurde in der Nähe des Areals eine Garette angezündet. «Dieser Vorfall müssen wir bei den Ermittlungen natürlich berücksichtigen», sagt Graf. Nun werde ­geprüft, ob zwischen diesem ­kleinen Brand und dem späteren Grossbrand ein Zusammenhang bestehe. Zur Täterschaft konnte die Polizei gestern noch keine Angaben machen, seit Samstag sind mehrere Personen befragt worden. «Diese Befragungen müssen wir noch auswerten.» Der Grossbrand vernichtete 30000 Kunststoffkisten sowie eine ganze Lagerhalle mit 1000 Tonnen Äpfeln und mehreren Hundert Tonnen Gemüse.

Kontrollen mit Wärmebildkamera

Der Einsatz für die Feuerwehr ist abgeschlossen, das Gelände wurde wieder der Firma Tobi Seeobst AG übergeben. «Sporadisch machen wir noch Kontrollen mit der Wärmebildkamera», sagt der Egnacher Feuerwehrkommandant Christian Feuz. Am Montag sind aber keine Brandnester mehr gefunden worden. Eine Baggerfirma räumt jetzt die Trümmer weg. Währenddessen bleiben die Meteorwasserleitungen geschlossen. «Wir haben vorübergehend Schmutzwasserpumpen installiert, die das dreckige Wasser automatisch abtragen», sagt Feuz. «Das Abwasser wird dann in der Kläranlage Romanshorn gereinigt.»

Ralf Rüthemann

ralf.ruethemann@thurgauerzeitung.ch

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