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Erdbeben der Stärke 3,7 erschüttert in der Nacht die Bodenseeregion

In der Nähe des Bodensees hat in der Nacht zum Dienstag die Erde spürbar gebebt. Etwa zehn Kilometer nordwestlich von Konstanz ereigneten sich zwischen 01.06 Uhr und 02.42 Uhr vier Erdstösse der Stärke 2,9 bis 3,7, wie der Schweizerische Erdbebendienst mitteilt.
Tim Naef
Der Schweizerische Erdbebendienst registrierte in der Nacht auf Dienstag in der Grenzregion Bodensee verschiedene spürbare Erdstösse. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Der Schweizerische Erdbebendienst registrierte in der Nacht auf Dienstag in der Grenzregion Bodensee verschiedene spürbare Erdstösse. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

In Kreuzlingen dürften viele Bewohner eine unruhige Nacht hinter sich haben: Kurz nach 1 Uhr Morgens erschütterte ein Erdbeben die Region.

Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich schreibt in einer Mitteilung, dass in Deutschland, ungefähr 10 km nordwestlich von Konstanz ein Erdbeben registriert wurde. «Das Beben ereignete sich am 30. Juli 2019 um 01:17:47 Uhr (Lokalzeit) mit einer Magnitude von etwa 3,7 auf der Richterskala.» Dieses Erdbeben dürfte weiträumig verspürt worden sein. Schäden seien bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel aber nicht zu erwarten.

Weitere Beben möglich

Einige Personen riefen besorgt bei der Polizei Konstanz an, wie ein Sprecher in der Nacht sagte. Schäden seien derzeit aber nicht bekannt.

Die Halbinsel Bodanrück, wo sich das Beben in einer Tiefe von rund vier Kilometern ereignete, war in der jüngsten Vergangenheit kaum seismisch aktiv. Das letzte spürbare Beben ereignete sich 1976, mit einer Stärke von 2,6. Das heutige Erdbeben war damit das stärkste, das bisher auf der Halbinsel aufgezeichnet werden konnte.

In den nächsten Stunden und Tagen sind in der Region weitere Beben möglich, die unter Umständen ebenfalls verspürt werden können. Beben mit einer ähnlichen oder gar grösseren Magnitude sind zwar unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen.

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