St.Galler Regierungsratswahlen: Die SP steigt mit Laura Bucher erneut ins Rennen 

Am Dienstagabend hat sich der Kantonalvorstand der SP des Kantons St.Gallen getroffen und die Rheintalerin Laura Bucher einstimmig für den zweiten Wahlgang der Regierungsratswahlen nominiert.

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Die SP des Kantons St.Gallen hat Laura Bucher (rechts) einstimmig für den zweiten Wahlgang nominiert – im Bild mit der abtretenden SP-Regierungsrätin Heidi Hanselmann.

Die SP des Kantons St.Gallen hat Laura Bucher (rechts) einstimmig für den zweiten Wahlgang nominiert – im Bild mit der abtretenden SP-Regierungsrätin Heidi Hanselmann.

Bild: Ralph Ribi

(stm) Die SP-Delegierten haben Laura Bucher einstimmig für den zweiten Wahlgang für den St.Galler Regierungsrat nominiert. Max Lemmenmeier, Parteipräsident der SP Kanton St.Gallen, begründet den Entscheid wie folgt: 

«Laura Bucher mobilisierte in allen Wahlkreisen: Sie hat ein grossartiges Ergebnis erzielt.»

Bucher habe dank ihrem «hervorragenden Engagement» weit über das Links-Grüne Lager hinaus Stimmen gewinnen können. Bucher selbst zeigte sich in einer Medienmitteilung optimistisch. Sie gehe voller Zuversicht und Vertrauen auf das Engagement ihrer Parteikollegen und ganz vielen Menschen im Kanton in den zweiten Wahlgang.

Auch Tinner und Götte treten nochmals an

Nach dem ersten Wahlgang vom 8. März sind fünf der sieben Sitze in der St.Galler Regierung wieder besetzt. Neben den Bisherigen Bruno Damann (CVP), Marc Mächler (FDP), Fredy Fässler (SP) und Stefan Kölliker (SVP) hat auch die neu antretende Susanne Hartmann (CVP) den Sprung in die Regierung geschafft. Sie ersetzt dort Benedikt Würth, der nach seiner Wahl in den Ständerat aus der St.Galler Regierung ausscheidet.

Die Wahl in den Regierungsrat verpasst haben im ersten Anlauf neben Laura Bucher auch Michael Götte (SVP), Beat Tinner (FDP), Rahel Würmli (Grüne) sowie der parteifreie Zlatan Subasic. Götte und Tinner haben bereits mitgeteilt, dass sie im zweiten Wahlgang am 19. April 2020 nochmals antreten werden. Ob Würmli und Subasic nochmals kandidieren werden, ist offen.

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