Entwarnung von Alert Swiss +++ Rund 300 Meldungen bei Ostschweizer Kantonspolizeien +++ Zahlreiche Waldwege versperrt

Sturmtief Sabine hatte die Schweiz fest im Griff. Rund 300 Schadensmeldungen gingen bei den Kantonspolizeien der Ostschweiz ein. 

Eva Wenaweser/Christa Kamm-Sager
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Als dieser Baum im Liechtenstein auf die Strasse fällt, verletzt er einen Motorradlenker.
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Am Montagmorgen wurde an der Gossauerstrasse in Herisau ein Trampolin auf ein Auto geweht.
Die Linde beim Chrüzhof St.Georgen hält jedem Sturm stand.
Während «Sabine» bereits über die Stadt fegt, steht das Kloster Notkersegg noch im besten Sonnenlicht.
Dieses Gartenhäuschen in Herisau ist am Montagmorgen dem Sturm «Sabine» zum Opfer gefallen.
Sturm Sabine wütet auf und neben der Strasse. Ein Baum ist auf der Strasse Ausfahrt Weinfelden Richtung Bussnang/Rothenhausen auf die Wilerstrasse gefallen. Die Feuerwehr musste ausrücken und die Strasse kurz sperren.
Sturm Sabine wütet auf und neben der Strasse. Ein Baum ist auf der Strasse Ausfahrt Weinfelden Richtung Bussnang/Rothenhausen auf die Wilerstrasse gefallen. Die Feuerwehr musste ausrücken und die Strasse kurz sperren.
Sturm «Sabine» färbt den Himmel.
«Sabine» wütet auch in Arbon.
Nicht einmal die Boote auf dem Trockenen sind sicher.
«Sabine» wütet auch in Arbon.
Sturm «Sabine» fegt über den Bodensee.
In Rorschach hat es das Dach der Firma Permapack heruntergeweht.
Ein Notdach muss  erstellt werden – Menschen kamen keine zu Schaden.
Weil das Dach fehlt und Fenster kaputt sind, regnet es ins Gebäude.
Ein weiteres Motorrad ist «Sabine» zum Opfer gefallen.
Vor allem Bäume hatten unter dem Sturm zu leiden.
Regenbogen am Untersee.
Stürmischer See bei Goldach.
Wildes Wetter über dem Bodensee.
Das schöne Gesicht von Sturmtief «Sabine».
Am Seeufer in Arbon wurde dieser mächtige Baum entwurzelt.
Bei dieser Tanne in Rotmonten ist die Spitze abgebrochen.
Entwurzelter Baum beim Schulhaus Oberzil in Zil.
Auf dem Frauenfelder Coop-Parkplatz biegen sich die Visierstangen im Wind.
An der Thomas Bornhauser Strasse in Arbon.
Eine umgestürzte Tanne versperrt eine Unterführung in Haggen.
Kaputter Tontopf in Rorschach.
Auf der Autobahn A1 kurz nach Meggenhus hat es Teile einer Tanne auf die Fahrbahn gefegt.
Diese Sonnenstore an der Zürcher Strasse in St.Gallen ist vom Wind zerfetzt.
Beim St.Galler Haldenschulhaus ist ein Ast eines Baumes abgebrochen.
Passant läuft gegen den Wind in St.Gallen.
Wie lange trotzt diese Baustellenabdeckung in der Stadt St.Gallen noch dem Sturm?
Zerfetzte Schweizer Fahne im Heiligkreuz, St. Gallen.
In Rorschach sorgt Sabine für Unordnung.
In der Nähe des Rorschacher Stadt Bahnhofs wurde eine Busanzeigetafel umgeweht.
Dieser Coiffeursalon in Rorschach hat vorgesorgt und das Werbeschild angeleint.
Rorschach: Der Sturm hat auch schöne Auswirkungen.
In St.Gallen hat «Sabine» sogar ein Motorrad zum Umfallen gebracht.
Auch die Fahrräder wurden nicht vom Sturm verschont.

Als dieser Baum im Liechtenstein auf die Strasse fällt, verletzt er einen Motorradlenker. 

Bild: PD
  • Sturmtief Sabine brachte stürmischen Wind, der mit unterschiedlicher Stärke bis Dienstagmorgen anhielt.
  • Am Montag wurden auf dem Säntis Windspitzen von bis zu 162 km/h gemessen; auch in tieferen Lagen blies es kräftig.
  • In der Nacht von Montag auf  Dienstag erreichten die Winde auf dem Säntis 188km/h.
  • In mehreren Ostschweizer Gemeinden entschieden die Schulen, den Kindern wegen des Sturms frei zu geben.
  • Sturm Sabine sorgte für Einschränkungen im Strassen-, Schienen- und Flugverkehr.
  • Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und viele Gegenstände überall in der Ostschweiz verweht. 
  • In Rorschach wurde am Montag ein Dach von einem Firmengebäude geblasen.
  • Die Schifffahrt am Bodensee wurde wegen heftiger Winde eingestellt. 
  • Im Gebiet Schwarzenbach, Niederstetten und Oberstetten gab es in der Nacht von Montag auf Dienstag einen Stromausfall, wegen einer Tanne, die auf eine Freileitung gefallen ist und so einen Kurzschluss verursachte. 
  • Für die Kantonspolizei St.Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden verlief der Dienst trotz Sturm eher ruhig. Insgesamt gingen in der Ostschweiz seit Montagvormittag rund 300 Meldungen ein. 
16:49 Uhr

Schulen sind wieder geöffnet

(dh) Einzelne Schulen liessen den Unterricht am Montag ausfallen. Am Dienstag wurde der normale Betrieb wieder aufgenommen. «Bei einem Schulausfall würden wir selbstverständlich eine Betreuung zu den Blockzeiten gewährleisten», sagt Stefan Gubler, Schulleiter Wildhaus-Alt St.Johann.

«Falls der Schulweg gefährlich ist, macht jedoch die Betreuung in der Schule meines Erachtens keinen Sinn.»

Auch die Oberstufe Sproochbrugg in Zuckenriet blieb geschlossen; die Schüler hätten ansonsten mehrere Kilometer über offenes Gelände gehen müssen. In Jonschwil-Schwarzenbach blieben sämtliche Schulen zu. Mit einzelnen Ausnahmen sei der Entscheid gut aufgenommen worden. Schulratspräsident Köbi Zimmermann zeigt Verständnis, dass nicht überall schnelle Lösungen für die Kinderbetreuung bereitstanden.

16:48 Uhr

Nur wenig Schäden im Toggenburg

(dh) Im Toggenburg richtete der Wintersturm Sabine in den Wäldern nur wenig Schäden an, wie Regionalförster Christof Gantner sagt. «Meist sind es Einzelbäume, die umgestürzt sind.»

Die Schäden beschränken sich grösstenteils auf den unteren Teil seines Verantwortungsbereichs, wo auch die Windgeschwindigkeiten höher ausfielen. Stand Montagabend befindet sich der geschätzte Schaden im Bereich von 6000 Kubikmeter. Zum Vergleich: Die Jahresnutzung der Toggenburger Wälder beträgt zirka 90'000 Kubikmeter. «Für die Waldbesitzer ist es ärgerlich, dass Sturmholz finanziell nicht attraktiv ist», sagt Gantner. Grund dafür seien die teure und nicht ganz ungefährliche Räumung und mögliche Risse im Holz, wodurch ein tiefer Verkaufspreis resultiert. Zumal die Holzpreise derzeit schon tief sind.

Dienstag, 11. Februar, 14:34 Uhr

Zahlreiche Waldwege und Waldstrassen versperrt 

Laut der Medienmitteilung der Ortsbürgergemeinde St.Gallen hat der Sturm «Sabine» in den Wäldern schätzungsweise 1'500 Kubikmeter Holz geworfen – dies entspricht rund einem Sechstel einer Jahresnutzung. Deshalb sind zahlreiche Wanderwege und Waldstrassen in den Wäldern rund um die Stadt St.Gallen durch liegende Bäumer versperrt. Die Aufräumarbeiten wurden am Dienstag gestartet. Dabei hat bei der Aufrüstung des Sturmholzes die Unfallvermeidung oberste Priorität. Geworfenes Holz könne sehr gefährlich sein und unter Spannung stehen. 

Die Ortsbürgergemeinde rät dringend, versperrte Waldstrassen und Waldwege nicht zu begehen. Zudem weist sie darauf hin, dass weiterhin ein erhöhtes Risiko von herunterfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen auch bei geringen Windgeschwindigkeit besteht. Generell gelte, dass ein Betreten von Wälder auf eigene Gefahr erfolgt. 

Die St.Galler Ortsbürgergemeinde rät, den Wald zu meiden.

Die St.Galler Ortsbürgergemeinde rät, den Wald zu meiden. 

Bild: St.Galler Ortsbürgergemeinde
Dienstag, 11. Februar, 13:15 Uhr

Entwarnung von Alert Swiss 

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt auf der Webseite www.alert.swiss Entwarnung für den Kanton St.Gallen und das Liechtenstein. Auf der Seite heisst es: «Im Laufe des Tages allmählich nachlassender Westwind.»

Dienstag, 11. Februar, 12:45 Uhr

Keine Meldungen in Innerrhoden, wenige in Ausserrhoden

Während im Kanton Appenzell Innerrhoden keine Meldungen zu Sturmschäden eingingen, gab es in Ausserrhoden laut Marcel Wehrlin, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, rund 20 Meldungen, die ein Feuerwehraufgebot erforderten. Weitere Anrufe, bei denen keine Massnahmen ergriffen wurden, seien nicht erfasst worden. Bei den Meldungen handle es sich vor allem um entwurzelte Bäume und lose Dächer, Personenschäden wurden der Appenzeller Polizei keine gemeldet.  

Dienstag, 11. Februar, 11:01 Uhr

Rund 130 Einsätze wegen Sturm «Sabine» im Thurgau 

(kapo) In der Zeit zwischen Montagmorgen und Dienstagvormittag gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale des Thurgau rund 130 Schadensmeldungen aus dem ganzen Kantonsgebiet ein. Die meisten Meldungen betrafen umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste, die teilweise Strassen blockierten. Die Feuerwehren und Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten die meisten Hindernisse innert kurzer Zeit beseitigen.

An mehreren Orten wurden durch den Sturm Ziegel von Dächern geweht und andere Gegenstände durch die Luft gewirbelt, dabei wurden auch Autos beschädigt. Durch die Ereignisse sind an verschiedenen Orten Strassen noch immer gesperrt. Meldungen über verletzte Personen gingen bei der Kantonspolizei Thurgau nicht ein, wie es in deren Medienmitteilung heisst.

Dienstag, 11. Februar, 10:57 Uhr

Sturm verlief für Kantonspolizei St.Gallen eher ruhig

Laut Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen gingen seit Montagvormittag rund 150 Meldungen wegen des Sturms bei ihnen ein. Es gebe aber bestimmt auch solche, die sich direkt an die Feuerwehr gewandt haben. Diese Meldungen wurden bei der Polizei nicht erfasst. Viel mehr als die Feuerwehr aufzubieten, konnte die Polizei laut Krüsi auch nicht tun können, denn bei den Sturmschäden handle es sich um Fälle für die jeweiligen Versicherungen. Beim Dach, das in Rorschach weggeweht wurde, habe die Polizei aber zusätzlich zu der Arbeit der Feuerwehr den Verkehr geregelt.

Alles in allem verlief «Sabine» laut Krüsi für sie eher ruhig. Die meisten Meldungen seien im nördlichen Teil des Kantons eingegangen wie beispielsweise Wil und Rorschach. Im Rheintal habe es vergleichsweise wenig Fälle gegeben. 

Dienstag, 11. Februar, 10:37 Uhr

«Sabine» verursacht Schäden in Millionenhöhe

Für den Versicherer AXA dürfte sich die Schadensumme wegen den gestrigen Sturmböen auf 4 Millionen Franken belaufen. Damit richtete «Sabine» grössere Schäden an als Sturmtief «Petra» eine Woche zuvor. Hier geht es zum Artikel. 

Dienstag, 11. Februar, 09:50 Uhr

Fragen und Antworten zu «Sabine»

Noch bis Mittwoch wird «Sabine» über die Schweiz ziehen. Warum sie kein Orkan ist und andere Antworten zum Jahrhundertsturm finden sie hier

Dienstag, 11. Februar, 09:12 Uhr

Bisherige Stürme im Vergleich 

«Sabine» ist mit maximalen Windspitzen von 202km/h bisher zwar der stärkste Sturm in diesem Jahr. Aber sie kommt beispielsweise nicht an die Windsturmstärke von Vivian mit 268km/h im Jahr 1990 heran. 

Dienstag, 11. Februar, 09:09 Uhr

Liechtenstein: Baum fällt auf die Strasse und verletzt Motorradlenker 

Liechtenstein: Baum fällt auf die Strasse und verletzt Motorradlenker

Gegen Mitternacht fuhr ein Motorradlenker auf der Nebenstrasse ‘Oberbühl’ in Gamprin Richtung Schellenberg. Zeitgleich löste sich aufgrund des Sturmes ein Baum oberhalb der Strasse und fiel auf die Strasse. In der Folge kollidierte der Mann mit diesem und kam zu Sturz.

Neben umgestürzten Bäumen im Gebiet Gamprin/Schellenberg wurden auch Fassadenteile eines Geschäftshauses in Ruggell weggerissen und Baustellenabsperrungen fielen um. Die Nebenstrasse ‘Oberbühl’ war aufgrund der umgestürzten Bäume bis 07:30 Uhr gesperrt.

Der Baum fiel auf der Strasse Richtung Schellenberg auf die Strasse.

Der Baum fiel auf der Strasse Richtung Schellenberg auf die Strasse. 

Bild: PD
Dienstag, 11. Februar, 08:57 Uhr

Weitere Schäden im Appenzell: Polizei rät, den Wald zu meiden

Das andauernde Sturmtief «Sabine» beschäftigt zwischen Montagmittag und Dienstagmorgen weiterhin die Feuerwehren und die Kantonale Notrufzentrale in Herisau. In Herisau, Teufen und Trogen mussten Angehörige der Feuerwehren wegen umgestürzten Bäumen ausrücken. Zudem gingen Meldungen ein, wonach es in Herisau zu Schäden an einer Deckenverkleidung eines Daches und einer losen Dachrinne gekommen ist. Weiter wurde ein Netz einer Baustelle gefährlich in den Fahrbahnbereich der Strasse geweht. In allen Ausrückfällen kamen keine Personen zu Schaden.

Die durch den Sturm entstandenen Schäden können zurzeit noch nicht beziffert werden. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden rät aufgrund der starken Winde weiterhin davon ab, sich in den Wald zu begeben oder sich in der Nähe von Bäumen aufzuhalten.

Dienstag, 11. Februar, 08:43 Uhr

Umgestürzte Bäume versperren den Weg

Weiterhin verursachen umgestürzte Bäume in den Sturmregionen teilweise versperrte Strassen und Wege. So auch hier an der Ullmannstrasse in St.Gallen. 

Baum versperrt den Weg an der Ullmannstrasse.

Baum versperrt den Weg an der Ullmannstrasse.

Bild: Ines Biedenkapp
Dienstag, 11. Februar, 08:35 Uhr

Zweiter Sturmhöhepunkt in der vergangenen Nacht

Nachdem Orkantief Sabine gestern Vormittag mit einer Kaltfront für Sturm- und besonders auf den Bergen Orkanböen gesorgt hatte, frischte der Wind am Abend nochmals kräftig auf, in der vergangenen Nacht folgte eine weitere Kaltfront. Im Flachland konnten erneut verbreitet Sturm- oder orkanartige Böen verzeichnet werden. In den Alpentälern war der Wind stärker als gestern Vormittag, zum Teil gab es Orkanböen. Auch auf den Bergen gab es teilweise höhere Windgeschwindigkeiten.

Hinter der Kaltfront hat von der vergangenen Nacht, hat der Wind deutlich nachgelassen. Der Wind bleibt am Dienstag aber mässig bis stark, in Verbindung mit Schauern kann er teilweise auch noch stürmisch sein mit Böen um 70 bis 80 km/h. Auch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch und am Mittwochvormittag sind bei mässigem Südwestwind noch kräftige Böen möglich. Das teilt Meteosnews in der Medienmitteilung vom Dienstagmorgen mit. 

Dienstag, 11. Februar, 07:44 Uhr

Gestern Vormittag und in der Nacht waren Höhepunkt der Windspitzen. Doch auch heute ist es noch nicht windstill im Flachland. 

Dienstag, 11. Februar, 07:22 Uhr

Einschränkung im Bahnverkehr zwischen Buchs und Feldkirch

Laut den aktuellen Störungsmeldungen der SBB ist der Bahnverkehr zwischen Buchs und Feldkirch wegen eines Stromausfalls unterbrochen. Voraussichtlich dauert die Einschränkung bis 8 Uhr, bis dahin kann es zu Verspätungen und Ausfällen kommen. 

Dienstag, 11. Februar, 07:18 Uhr

Ein Dutzend Meldungen in Kanton Thurgau

Wegen umgestürzten Bäumen und Bauabschrankungen sind die Einsatzkräfte im Kanton Thurgau über Nacht rund ein Dutzend Mal ausgerückt. «Wir gehen davon aus, dass im Verlaufe des Vormittags noch ein paar zusätzliche Meldungen eingehen werden, weil einige Sturmschäden erst dann entdeckt werden», sagt Matthias Graf, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau gegenüber FM1Today auf Anfrage.

Dienstag, 11. Februar, 07:17 Uhr

Ruhige Nacht für Kantonspolizei St.Gallen

Die Nacht auf Dienstag sei für die Kantonspolizei St.Gallen relativ ruhig verlaufen, sagt Mediensprecher Hanspeter Krüsi gegenüber FM1Today. Die Polizei musste etwa 20 Mal ausrücken, vor allem wegen umgestürzten Bäumen. In Grabs wurde zudem eine Barriere beschädigt.

Dienstag, 11. Februar, 07:10 Uhr

Stromausfall im Gebiet Schwarzenbach, Niederstetten und Oberstetten

Am Dienstag gegen 1.20 Uhr führten heftige Sturmböen zum Umfallen einer Tanne, welche auf der 20'000 Volt Freileitung zu einem Kurzschluss führte, der einen Stromausfall der Freileitung UW Wil – UW Oberbüren zur Folge hatte. Innerhalb rund 40 Minuten konnte der Ausfall durch die Pikettmonteure der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG behoben werden. Der anhaltende Sturm und die geltenden Sicherheitsbestimmungen liessen ein sofortiges beseitigen der Tanne nicht zu. 

Dienstag, 11. Februar, 07:07 Uhr

Wahlplakate können Sturm nicht standhalten

Während dem Wahlkampf stehen überall Wahlplakate verteilt, doch dem gestrigen Sturm konnten die wenigsten standhalten. Anfangs sah es so aus, als würde das Plakat von Robert Rath am Marktplatz in Rorschach dem Sturm trotzdem. Doch schliesslich lagen alle vier Wahlbanner am Boden. 

Dienstag, 11. Februar, 06:34 Uhr

Es bleibt windig

Im Tagesverlauf soll sich der Sturm abschwächen, schreibt SRF Meteo auf Twitter, es bleibe aber windig. Am Abend sinke zudem die Schneefallgrenze bis auf 600 Meter.

Dienstag, 11. Februar, 06:19 Uhr

188 km/h auf dem Säntis

Sogar noch etwas kräftiger als am Vortag: Das Sturmtief «Sabine» hat in der Nacht auf Dienstag Windspitzen von über 200 km/h erreicht. Die Höchstwerte wurden mit 202 km/h auf dem Gütsch in Andermatt gemessen. Aber auch auf dem Säntis erreichten die Winde 188 km/h.

Montag, 10. Februar, 20:52 Uhr

Stürmische Nacht mit viel Regen erwartet

Nachdem sich der Sturmwind am Nachmittag zeitweilig etwas beruhigt hat, bläst es mittlerweile wieder massiv, und starker Regen hat eingesetzt – nachstehend Videoaufnahmen aus der Stadt St.Gallen:

Montag, 10 Februar, 20:16 Uhr

Autofahrer stirbt bei Unfall in Fribourg

Der Sturm fordert sein erstes Todesopfer. Am Montagmorgen ereignete sich auf der Route de Lully in Les Montets ein Verkehrsunfall zwischen einem leichten Anhängerzug und einem Auto, wahrscheinlich aufgrund des starken Windes. Das schreibt die Kantonspolizei Fribourg in einer Medienmitteilung. Der 36-jährige Autofahrer verstarb am Unfallort. Wahrscheinlich sei der Anhänger des leichten Anhängerzugs, gelenkt von einem 35-jährigen Mann, aufgrund des starkes Windes auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Auto kollidiert.

Montag, 10. Februar, 19:02 Uhr

Rorschach kommt mit blauem Auge davon

In Rorschach hat «Sabine» ein Stück Dach der Firma Permapack AG weggefegt. Ansonsten hatte die Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg weitaus weniger zu tun, als es die Ankündigungen der Meteorologen vermuten liessen. Zwar musste an der Seebleichestrasse in Rorschacherberg ein grosser umgestürzter Baum entfernt werden, der den Durchgang versperrte und auch beim Haus Helios musste die Industriestrasse geräumt werden, doch ansonsten ist die weitere Region Rorschach vorerst mit einem blauen Auge davongekommen. «Wenn man nach Deutschland schaut, dann sieht man, dass es viel schlimmer hätte kommen können», sagt auch Feuerwehrkommandant Marco Todeschini.

Während in Zürich-Kloten und auf vielen deutschen Flughäfen zahlreich Flüge ausfielen, konnten die Flüge von und nach Wien ab Altenrhein gemäss People’s-Infocenter planmässig stattfinden. Geflogen wird aktuell nicht mit dem Embraer-Jet der Viennaline, sondern wegen Wartungsarbeiten mit einer Ersatzmaschine von Helvetic Airways. Umgefallen sind einige Bäume im Buriet, entlang des Alten Rheins. Laut Franz Kreuzer von den Grünen Panthern Rheineck sind auffallend viele mit Efeu bewachsene Birken darunter. «Durch den dichten Efeubewuchs bieten die Bäume eine grössere Angriffsfläche für den Wind und sind dem Sturm so nicht gewachsen.»

Franz Kreuzer vor einer der mit Efeu bewachsenen Birken, die Sturm Sabine im Buriet gefällt hat.

Franz Kreuzer vor einer der mit Efeu bewachsenen Birken, die Sturm Sabine im Buriet gefällt hat.

Bild: Rudolf Hirtl
Montag, 10. Februar, 18:23 Uhr

27 Meldungen bei der Stadtpolizei eingegangen

Bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen gingen bis am Abend 27 Meldungen wegen dem Sturm ein, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Acht Meldungen gingen wegen umgestürzten Bäumen ein, vier wegen umgewehten Baustellenabschrankungen, sechs wegen ungesicherten Gegenständen, weitere sechs wegen Ziegeln, die von Dächern gefallen sind sowie drei wegen Bäumen, die umstürzen könnten.

Zeitweise mussten Strassen oder Wege gesperrt werden. An der Haggenstrasse wurde durch einen umgestürzten Baum die Busfahrleitung beschädigt. Zudem wurden zwei parkierte Autos durch herumfliegende Gegenstände beschädigt. Gemäss Kenntnis der Stadtpolizei St.Gallen wurden keine Personen verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

Montag, 10. Februar, 16:18 Uhr

Verbindung Tägerwilen-Engwilen unterbrochen

Wegen des Sturms mussten drei Kantonsstrassen im Thurgau gesperrt werden. In Märwil konnten gefallene Bäume jedoch rasch geräumt und die Strasse wieder frei gegeben werden, wie Bruno Keller, Abteilungsleiter Betrieb beim kantonalen Tiefbauamt, erklärt. In Siegershausen war die Strasse wegen eines Schadens am Bahnübergang zeitweise nicht befahrbar. Voraussichtlich noch bis Dienstagmittag ist die Verbindung zwischen Engwilen und Tägerwilen unterbrochen. Im Waldstück sind durch «Sabine» mehrere Bäume entwurzelt worden. Gemäss Revierförster Sebastian Bänteli sind diese so ineinander verkeilt, dass die Räumung eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird. Ein Betreten des Waldstücks während des Sturms wäre zudem unter Umständen lebensgefährlich gewesen.

Montag, 10. Februar, 15:41 Uhr

Sturm Sabine — Bilanz nach der ersten Kaltfront

Der Name Sabine war schon in den vergangen Tagen in aller Munde, und tatsächlich sorgte und sorgt dieses Sturmtief in grossen Teilen Europas für Probleme. In der Schweiz gab es heute Vormittag beim schleifenden Durchzug einer Kaltfront die höchsten Windgeschwindigkeiten.

Am Sonntagabend gelangte die Schweiz in das Windfeld von Sturmtief «Sabine» wie es im Communiqué von Meteonews heisst. Zunächst war vor allem der Jura davon betroffen. In der Nacht liess eine Warmfront die Schneefallgrenze gegen 2000 Meter steigen, der Wind legte in allen Höhenlagen zu und in den Alpen kam es gleichzeitig zu einem kräftigen Föhnstoss.

Auch am Montagmorgen blies in den Tälern der Zentral- und Ostschweiz noch immer der Föhn, im Flachland und in den Voralpen dagegen schon stürmisches Südwestwind. Er mischte die noch milde Luftmasse ordentlich durch, in der Folge gab es am Montag unwinterliche Temperaturen im zweistelligen Plusbereich.

Im Laufe des Vormittags erreichte von Norden her eine aktive Kaltfront die Schweiz. Sie lag relativ strömungsparallel und verlagerte sich daher nur langsam in Richtung Voralpen. Begleitet von intensiven und teils gewittrigen Schauern legte der Wind noch einmal zu und brachte die stärksten Böen des Tages. 

Nach einer leichten Entspannung im Laufe des Nachmittags und Abends erreicht in der kommenden Nacht eine zweite Kaltfront die Alpennordseite. Neben erneut heftigen Schauern bringt sie auch wieder Sturmböen von 90 bis 110 Kilometer pro Stunde. 

Die Karte zeigt die stärksten Böen in den tiefen Lagen.

Die Karte zeigt die stärksten Böen in den tiefen Lagen. 

Bild: meteonews
Montag, 10. Februar, 15:34 Uhr

Windspitzen-Zwischenbilanz zu «Sabine» im Thurgau

Montag, 10. Februar, 15:23 Uhr

Flughafen Zürich: Wacklige Landung und gestrichene Flüge

Montag, 10. Februar, 15:20 Uhr

Trampolin wird in Herisau auf Auto geweht 

Montagmorgen an der Gossauerstrasse in Herisau.

Montagmorgen an der Gossauerstrasse in Herisau.

Bild: PD
Montag, 10. Februar, 15:13 Uhr

Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Hauptwil und Bischofszell

Der Bahnverkehr zwischen Hauptwil und Bischofszell Nord ist auf Grund von Fahrleitungsstörungen unterbrochen. Es muss mit Ausfällen und Verspätungen gerechnet werden. Die Einschränkung sollte bis voraussichtlich 15.40 Uhr wieder aufgehoben sein. 

Montag, 10. Februar, 14:56 Uhr

Bahnverkehr am Bahnhof Horn unterbrochen 

Wegen einer Fahrleitungsstörung war der Bahnverkehr im Bahnhof Horn unterbrochen. Reisende mussten mit Verspätungen und Ausfällen bis in den Abend hinein rechnen.

Montag, 10. Februar, 14:17 Uhr

Störung dauert bis zum Abend: Heruntergerissene Fahrleitung zwischen Lütisburg und Bazenheid 

Die Störung in Wil-Wattwil dauert vermutlich bis zum Abend.

Die Störung in Wil-Wattwil dauert vermutlich bis zum Abend. 

Bild: Ruben Schönenberger

Seit 9.15 Uhr ist am Montag der Bahnverkehr zwischen Wil und Wattwil wegen einem Sturmschaden unterbrochen. Grund dafür ist ein Baum, der auf die Fahrleitung gestürzt ist, wie die SBB bestätigt. Laut Mediensprecher Raffael Hirt gibt es keine Verletzten. Derzeit werde die Fahrleitung repariert. Ersatzbusse sind im Einsatz.

«Wir gehen davon aus, dass die Störung den ganzen Nachmittag andauert.» Es könne auch sein, dass sich der Verkehr erst am Abend wieder normalisiert. «Wir bitten die Betroffenen Pendler um Verständnis», sagt Hirt. Er rät, den Onlinefahrplan zu konsultieren.

Der Materialzug auf der Strecke nach Bazenheid.

Der Materialzug auf der Strecke nach Bazenheid.

Bild: Beat Lazendorfer
Montag, 10. Februar, 13:57 Uhr

Stromausfall in Grabs

Von 11.30 bis 12.30 Uhr gab es im südlichen Teil von Grabs (Städchen Werdenberg, Grabserberg) einen Stromausfall, da ein Baum auf eine Freileitung fiel.

Montag, 10. Februar, 13:57 Uhr

Vorarlberg: Zahlreiche Feuerwehreinsätze nach dem Sturm

(sda/apa) Sturmtief «Sabine» hat am Montag zu vielen Feuerwehreinsätze in Vorarlberg geführt. Bis Mittag gingen bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle 67 Alarmmeldungen ein. Mehrheitlich ging es um blockierte Strassen und abgedeckte Dächer.

In Bregenz stürzte ein Baum auf einen Pferdestall, in einem Hafen in Hard am Bodensee sank ein Boot. Verletzt wurde vorerst niemand. Die Feuerwehr musste vor allem zwischen Dornbirn und Bregenz sowie im Bregenzerwald ausrücken, verstärkt ab 10 Uhr.

Für dieses Gebiet rief die Zentralanstalt für Geodynamik und Meteorologie die höchste Wind-Warnstufe aus. Windböen erreichten Geschwindigkeiten von über 100 km/h, etwa in Sulzberg im äussersten Norden des Bregenzerwalds. Am Bodensee wurden um 11 Uhr 99 km/h gemessen, in Bregenz 74 Stundenkilometer.

In den Skigebieten standen zahlreiche Lifte und Bahnen still. Am Arlberg etwa waren nur 24 von 88 Anlagen in Betrieb, im Skigebiet Silvretta Montafon vier von 35.

Montag, 10. Februar, 13:33 Uhr

Nach dem Sturmschaden: So sieht die Feldmühle in Rorschach jetzt aus

In Rorschach hat der Sturm «Sabine» das Dach der Firma Permapack AG weggerissen. Dabei wurde das leerstehende gegenüberliegende Gebäude beschädigt. Im Inneren zeigt sich ein Bild der Verwüstung. Derzeit nehmen Verantwortliche den Schaden auf.

Mit einem lauten Knall sind Teile des Dachs auf die Strasse gedonnert.

Mit einem lauten Knall sind Teile des Dachs auf die Strasse gedonnert.

Bild: Raphael Rohner
Der Regen dringt durch die kaputten Fenster in das Gebäude ein.

Der Regen dringt durch die kaputten Fenster in das Gebäude ein. 

Bild: Raphael Rohner
Fensterscheiben gingen in Brüche.

Fensterscheiben gingen in Brüche. 

Bild: Raphael Rohner
Montag, 10. Februar, 12:38 Uhr

Windgeschwindigkeiten bis zu 162km/h am Säntis

Montag, 10. Februar, 12:22 Uhr

Polizei und Feuerwehr in 28 St.Galler Gemeinden im Einsatz

Im Kanton St.Gallen stehen Polizei und Feuerwehr in rund 28 Gemeinden im Einsatz, Schadensmeldungen gibt es diverse. «Am meisten zu tun hat die Feuerwehr mit entwurzelten Bäumen und abgebrochenen Ästen», so Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. «Es gibt aber keine gravierenden Fälle und glücklicherweise keine Verletzten.» Meldungen von losen Ziegeln, verwehten Wellblechen und Trampolinen, die durch die Gegend wirbeln, sind zudem bei der Polizei im Kanton St.Gallen eingegangen.

Montag, 10. Februar, 12:20 Uhr

Videoreporter Raphael Rohner am stürmischen Arboner Hafen 

Montag, 10. Februar, 12:16 Uhr

60 Meldungen im Thurgau

Bis 13.30 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale im Thurgau rund 100 Schadensmeldungen aus dem ganzen Kantonsgebiet ein. Die meisten Meldungen betrafen umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste, die teilweise Strassen blockierten. Wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei heisst, konnten die Feuerwehren und Einsatzkräfte die meisten Hindernisse innert kurzer Zeit beseitigen.

An mehreren Orten wurden durch den Sturm Ziegel von Dächern geweht und andere Gegenstände durch die Luft gewirbelt, dabei wurden auch Autos beschädigt. Durch die Ereignisse sind an verschiedenen Orten Strassen gesperrt. Meldungen über verletzte Personen gingen bei der Kantonspolizei Thurgau nicht ein.

Angesichts des angekündigten Sturmes ist die Kantonale Notrufzentrale derzeit personell verstärkt.

Montag, 10. Februar, 12:07 Uhr

Feuerwehr an der Metzgergasse in St. Gallen im Einsatz:  Offenbar sind Dächer mehrerer Häuser betroffen

Feuerwehr in St.Gallen im Einsatz.

Feuerwehr in St.Gallen im Einsatz.

Bild: Leserreporter
Montag, 10. Februar, 12:01 Uhr

15 Bäume entwurzelt in Ausserrhoden, keine Meldungen in Innerrhoden 

Am Montagvormittag ist es im Kanton Appenzell Ausserrhoden im Zusammenhang mit dem Sturmtief «Sabine» zu mehreren Einsätzen von Feuerwehren gekommen. Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung festhält, wurde dabei niemand verletzt.

Bilder: Kapo AR

Kurz nach 8 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale der Polizei die erste Meldung über eine Tanne, welche auf der Herisauerstrasse in Waldstatt auf einen vorbeifahrenden Personenwagen fiel. Der Lenker blieb dabei unverletzt, am nicht mehr fahrbaren Fahrzeug entstand Sachschaden von einigen Tausend Franken. Am selben Ort knickte eine weitere Tanne um und beschädigte das Dach einer Hütte sowie eine Telefonleitung der Swisscom. Aufgrund der Räumungsarbeiten musste die Strecke Herisau – Waldstatt kurzzeitig gesperrt und umgeleitet werden.

Im Verlauf des Vormittags gingen bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden 12 weitere Schadenmeldungen aus dem ganzen Kantonsgebiet ein. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Meldungen zu umgestürzten Bäumen und Hecken. Insgesamt standen im ganzen Kanton sechs Feuerwehren mit mehreren Personen im Einsatz. Die durch den Sturm entstandenen Schäden können aktuell noch nicht beziffert werden.

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden rät aufgrund des Sturms davon ab, sich in den Wald zu begeben oder sich in der Nähe von Bäumen aufzuhalten.

In Innerrhoden blieb es hingegen ruhig, heisst es von Seiten der Kantonspolizei. Bis jetzt seien keine Meldungen wegen Sturmschäden eingegangen.

Montag, 10. Februar, 11:48 Uhr

Bahnverkehr zwischen Wattwil und Wil ist unterbrochen

Aufgrund eines umgestürzten Baums ist der Bahnverkehr zwischen Wattwil und Wil eingeschränkt.

Aufgrund eines umgestürzten Baums ist der Bahnverkehr zwischen Wattwil und Wil eingeschränkt.

Bild: Ruben Schönenberger

Auf der Linie Wattwil - Wil müssen Reisende mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Es verkehren Ersatzbusse zwischen Wattwil - Lichtensteig - Dietfurt - Bütschwil - Lütisburg - Bazenheid - Wil. Der Grund ist eine Fahrleitungsstörung, die Dauer der Einschränkung ist unbestimmt.

Es verkehren jedoch Ersatzbusse.

Es verkehren jedoch Ersatzbusse.

Bild: Ruben Schönenberger
Montag, 10. Februar, 11:45 Uhr

St.Gallen: Linie 2 verkehrt momentan nicht 

Montag, 10. Februar, 11:26 Uhr

Sturmfrei dank «Sabine»

Einige Ostschweizer Schulzimmer sind heute leer. Es ist erlaubt, während Extremereignissen schulfrei zu gewähren. Weshalb der Leiter des Amts für Volksschule aber davon abrät, lesen Sie hier.

Magische Stimmung am Rorschacherberg: «Sabine» mischt den Bodensee auf

Bild: Leserreporter

Bild: Leserreporter

Bild: Leserreporter

An der Grenze zum Kanton St.Gallen: S-Bahn kollidiert in Wald ZH mit Baum

Gegen 8.40 Uhr fuhr am Montagmorgen die S26 von Gibswil Richtung Rüti. Kurz vor Wald wurde eine massive Tanne durch den Sturm umgeweht. Obwohl der Lokomotivführer eine Schnellbremsung eingeleitet hatte, kollidierte das Zugfahrzeug mit dem Baum. Zudem wurde ein Strommast geknickt sowie die Fahrleitung heruntergerissen. Die zwölf Passagiere sowie der Lokführer konnten den Zug unverletzt verlassen. Der entstandene Sachschaden dürfte Hunderttausend Franken übersteigen. Die Aufräumarbeiten sind derzeit im Gange. Die Zugsverbindung bleibt bis zum Abend unterbrochen. Für Reisende werden Ersatzbusse eingesetzt.

Nebst der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehren Wald und Rapperswil sowie der Rettungs- und Löschzug der SBB und Rettungssanitäter von Regio 144 im Einsatz.

Montag, 10. Februar, 10:55 Uhr

Der Sturm über St.Gallen in Zeitraffer 

Bald ist das Gröbste in Sachen Sturm überstanden

Montag, 10. Februar, 10:49 Uhr

Baum fällt in Arbon auf die Strasse und beschädigt Zaun

Die Thomas-Bornhauser-Strasse in Arbon ist blockiert. Ein Baum ist bei dem Unwetter auf die Strasse gekippt. Dieser wird nun von Mitarbeitern der Stadt Arbon beseitigt.

Der Baum hat auch den Zaun beschädigt.

Der Baum hat auch den Zaun beschädigt.

Bild: Raphael Rohner
Montag, 10. Februar, 10:43 Uhr

Entwurzelte Bäume in Romanshorn 

Montag, 10. Februar, 10:40 Uhr

Umgestürzter Baum versperrt Unterführung in Haggen

Die Buslinie 2 bei Haggen ist zurzeit unterbrochen, da ein Baum auf die Fahrleitung gefallen ist.

Bild: Mea McGhee

Bild: Mea McGhee
Montag, 10. Februar 10:28 Uhr
Beim St.Galler Haldenschulhaus ist ein Ast eines Baumes abgebrochen.

Beim St.Galler Haldenschulhaus ist ein Ast eines Baumes abgebrochen.

Bild: Leserreporter
Montag, 10. Februar, 10:19 Uhr

Heftige Regenschauer und angepasstes Tempolimit

Auf der Autobahn wurde das Tempolimit gedrosselt. Es gilt Tempo 60. 

Montag, 10. Februar, 10:18 Uhr

Heftige Regenschauer und Winde in Egnach

Schifffahrt auf dem Bodensee eingestellt

(cia) Die zwei Schiffe des Hafens Romanshorn stehen seit heute Morgen wegen des Sturmes «Sabine» aus Sicherheitsgründen still. Mögliche Schäden am Schiff und Gefährdung der Passagiere will die Schweizerische Bodensee Schifffahrt vermeiden. Das Risiko von grösseren Kosten sei zu hoch, falls der Sturm dem Schiff schadet, meinte Erich Hefti, Oberkapitän von SBS. Voraussichtlich werden sie so schnell nicht wieder fahren, doch der Zeitpunkt ist noch unklar. Die Wetterbedingungen sind schwer einzuschätzen und die SBS werden vor zu abwägen, ab wann die Fahrt wieder möglich ist.

Doch auch die Boote auf dem Trockenplatz hat es im Sturm umgewindet, wie ein Bild am Arboner Hafen zeigt: 

Bild: Ines Biedenkapp

Eindrückliche Aufnahmen vom Hafen in Arbon: 

(dpa/lsw) Der Fährbetrieb auf dem Bodensee ist wegen des Orkantiefs «Sabine» am Montagmorgen vorübergehend eingestellt worden. Aufgrund der hohen Windstärke und den damit verbundenen Wellen sei eine sichere Einfahrt in die Häfen derzeit nicht möglich, teilten die Stadtwerke Konstanz mit. «Der Fährbetrieb wird wieder aufgenommen, sobald sich die Situation bessert, was jedoch mehrere Stunden dauern kann», hiess es weiter. Eingestellt worden sei sowohl der Betrieb zwischen Konstanz und Meersburg als auch die Fähre zwischen Friedrichshafen und dem schweizerischen Romanshorn.

Farbenspiel am Bodensee.

Farbenspiel am Bodensee. 

Bild: Tino Dietsche
Montag, 10. Februar, 10:04 Uhr

In Rorschach wurde durch «Sabine» ein Dach vom Gebäude gerissen

In Rorschach sorgt «Sabine» für heftige Schäden: Die Feuerwehr Rorschach/Rorschacherbeg wurde am Morgen, um 9 Uhr, zu einem speziellen Einsatz gerufen. Laut FM1Today hat der Sturm «Sabine» bei einer Firma an der Feldmühlestrasse in Rorschach ein Stück des Flachdaches abdeckt und auf die Strasse katapultiert. 

In Rorschach wurde ein Dach durch «Sabine» vom Gebäude gerissen.

In Rorschach wurde ein Dach durch «Sabine» vom Gebäude gerissen. 

Bild: PD

Der Feuerwehr bot sich ein spektakulärer Anblick. «Dass einzelne Ziegel auf der Strasse liegen, kommt in unserer Region ja öfters vor», sagt Feuerwehrkommandant Marco Todeschini. «Dass aber ein ganzes Stück Dach in dieser Grösse auf dem Boden liegt – so etwas sieht man wirklich nicht jeden Tag. Ich glaube, das habe ich sogar noch gar nie gesehen.»

Zum Zeitpunkt des Vorfalls, befanden sich keine Menschen auf der Strasse, denn der betroffene Teil ist wegen des Neubaus des Stadtbahnhofs gesperrt. «Es wurde zum Glück niemand verletzt», bestätigt Marco Todeschini. Neben der Feuerwehr war auch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen im Einsatz.

Damit die Mitarbeiter der betroffenen Firma an der Feldmühlestrasse bald möglichst ihre Arbeit wieder aufnehmen können, hat die Feuerwehr eine Dachdeckerfirma aufgeboten. «Diese soll schnellstmöglich ein Notdach erstellten», sagt Todeschini. «Ausserdem laufen jetzt noch Aufräumarbeiten.»

Bild: Raphael Rohner
Montag, 10. Februar, 10:01 Uhr

Ersatzbusse auf diversen Strecken der Appenzeller Bahnen 

Auf diesen Strecken behindern Bäume in den Fahrleitungen bis auf weiteres den Bahnbetrieb bei den Appenzeller Bahnen. Es verkehren Ersatzbusse: 

  • Waldstatt- Zürchersmühle
  • Rheineck - Walzenhausen
  • Gossau - Herisau

Weil es wegen des Windes zu gefährlich sei, können die Bäume bis auf Weiteres nicht aus den Fahrleitungen entfernt werden.

Zwischen Weissbad und Wasserauen und Schwarzer Bären und Vögelinsegg ist der Bahnbetrieb ebenfalls unterbrochen. «Hier ist die Lage sehr exponiert und es besteht das Risiko, dass Zugskompositionen vom Wind umgeworfen werden», sagt Erika Egger-Fässler, Mediensprecherin der Appenzeller Bahnen, auf Anfrage.

Auf dieser Seite werden Störungsmeldungen der Appenzeller Bahnen in Echtzeit angezeigt.

Montag, 10. Februar, 09:51 Uhr

Schule Kreuzlingen gibt Sturm-Verhaltensregeln heraus

In Kreuzlingen haben Primar- und Sekundarschule Verhaltensregeln für Schülerschaft und Lehrkräfte herausgegeben. Im Gegensatz zum Seerücken seien die Windböen im städtischen Gebiet massiv abgeschwächt, weshalb der Unterricht in Kreuzlingen stattfinde, halten die Verantwortlichen fest.

Um die Sicherheit der Kinder optimal gewährleisten zu können, gelten für die Schule Kreuzlingen folgende Verhaltensregeln:

  • Pause: Findet heute in allen Schulzentren drinnen statt unter Aufsicht der Lehrpersonen.
  • Aktivitäten: Es finden bis Mittwoch keine Aktivitäten im Wald, im freien Gelände oder bei Bäumen statt.
  • Schulweg: Folgende Verhaltensregeln mit den Kindern repetieren und sie anleiten:  In Gruppen zu gehen, die Situation gut zu beobachten (was geschieht um mich herum) und grosse Bäume zu meiden.

Die Sekundarschüler werden zudem angewiesen, heute auf Klassen-Verschiebungen per Velo verzichten.

Montag, 10. Februar, 09:50 Uhr

Schulen und Bergbahnen in Wildhaus-Alt St.Johann wegen Sturm geschlossen

Am Sonntagabend wurden die Eltern über die Schliessung der gesamten Schule in Wildhaus-Alt St.Johann informiert. Dies, weil die Sicherheit der Schüler auf dem Schulweg nicht gewährleistet werden könne. Auch die Bergbahnen bleiben laut der Webseite der Bergbahnen Wildhaus zu.

Der Bahnbetrieb in Wildhaus bleibt wegen «Sabine» eingestellt.

Der Bahnbetrieb in Wildhaus bleibt wegen «Sabine» eingestellt. 

Bild: PD
Montag, 10. Februar, 09:30 Uhr

Unwetterwarnung Stufe rot

Am 10.02.2020 um 9.20 Uhr wurde ein Unwetter der Stufe Rot registriert, dessen Schwerpunkt sich im Bereich Glattfelden befindet. Es kommt aus West und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 101 km/h in östliche Richtung. Es besteht die Gefahr von Hagel, Starkregen und schweren Sturmböen. Die Blitzaktivität ist gering.

Es wurde ein Unwetter der Stufe rot registriert.

Es wurde ein Unwetter der Stufe rot registriert. 

Bild: PD
Montag, 10. Februar, 09:27 Uhr

Auf den Strassen ist weiterhin Vorsicht geboten

Montag, 10. Februar, 09:21 Uhr

Heftige Winde beim Heiligkreuz St.Gallen

Montag, 10. Februar, 09:18 Uhr

Walter Zoo in Gossau bleibt geschlossen 

Montag, 10. Februar, 09:15 Uhr

Skigebiete in der Ostschweiz bleiben teilweise geschlossen

In der Ostschweiz bleiben laut FM1Today einzelne Lifte am Montag geschlossen. Im Skigebiet Flumserberg haben fünf von 17 Anlagen geöffnet. Im Toggenburg fahren zurzeit nur in Wildhaus die Lifte der Skischule. Die Sessellifte und Gondeln sind aktuell ausser Betrieb. Am Pizol können drei von elf Anlagen Skigäste befördern. Auch in Graubünden gibt es Einschränkungen in Arosa-Lenzerheide - dort fahren einige Lifte nicht.

Montag, 10. Februar, 09:03 Uhr

Umgestürzte Fahr- und Motorräder in St.Gallen 

«Sabine» hat sogar ein Motorrad zum Umfallen gebracht.

«Sabine» hat sogar ein Motorrad zum Umfallen gebracht.

Bild: Ines Biedenkapp 
Auch die Fahrräder wurden nicht vom Sturm verschont.

Auch die Fahrräder wurden nicht vom Sturm verschont. 

Bild: Ines Biedenkapp
Montag, 10. Februar, 08:59 Uhr

Sturmhimmel über Hochwacht/Solitüden SG         

Montag, 10. Februar, 08:42 Uhr

Der Bahnverkehr zwischen Kreuzlingen und Konstanz ist unterbrochen

Zwischen Kreuzlingen und Konstanz ist der Bahnverkehr auf unbestimmte Dauer unterbrochen. Grund dafür sind Fahrleitungsstörungen. Es muss mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden.

Montag, 10. Februar, 08:36 Uhr

Schaffhausen: An der Grenze zum Thurgau verwehte Gegenstände

Mit Bezug zum Sturmtief «Sabine» wurden aus der Bevölkerung mehrere Ereignisse der Schaffhauser Polizei mitgeteilt. Mehrheitlich handelte es sich dabei um umgestürzte Bäume, umgekippte Bauabschrankungen sowie verwehte Gegenstände. Für die Aufräumarbeiten wurden neben den lokalen Feuerwehren auch Unterhalts- und Forstdienste sowie das EKS aufgeboten. Zudem mussten dafür einzelne Strassenabschnitte gesperrt werden. Weiter wurde bei der Verbindungsstrasse Dörflingen – Thayngen eine Hochspannungsleitung von einem umstürzenden Baum gekappt. Nach jetzigem Kenntnisstand hat sich aufgrund des Sturmes niemand verletzt.

Sturmtief «Sabine» verweht auch ganze Baustellenabsperrungen.

Sturmtief «Sabine» verweht auch ganze Baustellenabsperrungen.

Bild: BKR News
Montag, 10. Februar, 08:22 Uhr

Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen St.Gallen und Herisau

Der Bahnverkehr zwischen St.Gallen und Herisau war wegen Ästen auf den Gleisen vor 8.30 Uhr für kurze Zeit unterbrochen. «In einer Viertelstunde war alles aufgeräumt und die Strecke konnte wieder freigegeben werden», sagt SOB-Mediensprecher Christopher Hug. Reisende mussten kurzzeitig Verspätungen und Ausfälle in Kauf nehmen. 

Montag, 10. Februar, 08:02 Uhr

Blauer Himmel über St.Gallen

Bild: Eva Wenaweser
Montag, 10. Februar, 07:57 Uhr

In Rorschach sorgt «Sabine» für Unordnung

Bild: Linda Müntener

Bild: Linda Müntener

Bild: Linda Müntener
Montag, 10. Februar, 07:56 Uhr

17 Meldungen im Kanton Thurgau

Der Kantonspolizei Thurgau wurden 17 Vorfälle wegen des Sturms gemeldet, wie «FM1Today» berichtet. Mehrheitlich handelt es sich um Bäume, die auf der Strasse liegen und diese teilweise blockieren. In einem Fall sei ein Trampolin durch den Sturm auf der Strasse gelandet. Betroffen sind verschiedene Gemeinden, unter anderem Frauenfeld, Tägerwilen, Amriswil, Steckborn und Uttwil.

Montag, 10. Februar, 07:54 Uhr

Bisher keine grösseren Schäden im Kanton St.Gallen

Grössere Schäden hat der Sturm im Kanton St.Gallen noch nicht angerichtet. Auf Anfrage von «FM1Today» sagte die Kantonspolizei St.Gallen, dass es keine grösseren Schadensmeldungen gebe. Einige Bauabschrankungen würden am Boden liegen.

Montag, 10. Februar, 07:51 Uhr

Ein Regenbogen – mitten im Sturm

Ein Regenbogen, fotografiert in Rorschach.

Ein Regenbogen, fotografiert in Rorschach.

Bild: Linda Müntener
Und auch über St.Gallen zeigt sich der Himmel inmitten des Sturms versöhnlich.

Und auch über St.Gallen zeigt sich der Himmel inmitten des Sturms versöhnlich.

Bild: Rossella Blattmann
Der Regenbogen in St.Gallen Peter und Paul.

Der Regenbogen in St.Gallen Peter und Paul.

Bild: Leserreporter
Regenbogen vor dem Sturm in der St.Galler Innenstadt.

Regenbogen vor dem Sturm in der St.Galler Innenstadt.

Bild: Leserreporter
Montag, 10. Februar, 07:45 Uhr

Da braut sich was zusammen – mysteriöse Stimmung am Bodensee

(lim) Am Bodensee herrscht derzeit noch die Ruhe vor dem Sturm. Die Sturmwarnungen leuchten, das Ufer ist leergefegt, der See zeigt sich dunkelblau-grau. Die Messstation beim Kornhaus zeigt eine Windgeschwindigkeit von 26 km/h an, das ist nur ein Bruchteil davon, was die Ostschweiz heute gemäss Prognosen erwartet. Der See ist indes 5 Grad warm.

Bild: Linda Müntener
Montag, 10. Februar, 07:42 Uhr

Sturmwarnung am Bodensee

Rund um den Bodensee leuchten die Sturmwarnungen:

Bild: Linda Müntener
Montag, 10. Februar, 07:38 Uhr

«Sabine» hat die Ostschweiz erreicht

Beim Kornhaus in Rorschach wurde durch den Sturm ein Wahlkampfplakat umgeweht.

Bild: Linda Müntener

Dieser Coiffeursalon in Rorschach hat vorgesorgt – und sein Werbeschild angeleint.

Bild: Linda Müntener
Montag, 10. Februar, 07:29 Uhr

53 Landungen und 49 Starts annulliert

(stm) Wie Raffaela Stelzer vom Flughafen Zürich gegenüber «20 Minuten» sagt, wurden nach aktuellem Stand für heute Montag 53 Landungen und 49 Starts annulliert. Man werde fortlaufend beobachten, wie sich die Wettersituation weiter entwickle. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Flugbetrieb bei richtig starkem Wind kurzzeitig ganz ausgesetzt werde.

Passagiere vor den Anzeigetafeln am Flughafen Zürich.

Passagiere vor den Anzeigetafeln am Flughafen Zürich.

Bild: Flughafen Zürich/Simon Ertler
Montag, 10. Februar, 07:17 Uhr

Frühlingshafte Temperaturen

(stm) Der stürmische Südwestwind sorgt am frühen Montagmorgen für frühlingshafte Temperaturen. In der Innerschweiz zeigt das Thermometer kurz vor 7 Uhr bereits 17 Grad an. In der Ostschweiz war es in der Region Rorschach mit knapp 16 Grad am mildesten.

Montag, 10. Februar, 07:06 Uhr

Im Video: Orkanböen sorgen für Behinderung auf Strasse und Schiene

Montag, 10. Februar, 06:46 Uhr

Höhepunkt bis 10 Uhr erwartet

(stm) «SRF Meteo» meldet, dass der Sturm sich von Norden nach Süden bewegt und die Sturmböen im Flachland gegen 10 Uhr morgens am stärksten sein werden.

Montag, 10. Februar, 06:34 Uhr

Wind erreicht in Deutschland Geschwindigkeit von 171 km/h

Montag, 10. Februar, 06:29 Uhr

Zahlreiche Flüge annulliert

Bild: Flughafen Zürich /
Simon Ertler

(sda) Im Flugverkehr zeigt ein Blick auf die Abflug-Liste am Flughafen Zürich, dass zahlreiche Flüge am frühen Morgen annulliert worden sind. Das gilt für die Flüge der Swiss nach Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, London, Amsterdam, Dresden, Düsseldorf, Hannover, Paris und Prag, die alle zwischen 7 und 9 Uhr hätten starten sollen.

Screenshot: Flughafen Zürich
Montag, 10. Februar, 06:23 Uhr

Orkanböen sorgen auf Strasse und Schiene für Behinderungen

(sda) Der Sturm «Sabine» fegt am Montagmorgen über die Schweiz. Bereits in der Nacht tobte der Sturm im Jura mit ersten Orkanböen bis ins Baselbiet.

Vielerorts wurden die höchsten Windgeschwindigkeiten dieses Winters erreicht, wie die Meteo Group mitteilte. Entsprechend sorgten umgestürzte Bäume im Kanton Neuenburg und unterbrochene Bahnlinien im Jura für Probleme.

Heftige Orkanböen

Auf dem Säntis und auf dem Chasseral fegte der Sturm um 5.00 Uhr mit 147 respektive 144 Kilometer pro Stunde über die Gipfel, wie SRF Meteo mitteilte. Auf dem Napf waren es 132 Kilometer pro Stunde.

Doch auch im Flachland wurden hohe Windgeschwindigkeiten gemessen. So erreichte der Sturm in Rünenberg BL 148 Kilometer pro Stunde, vorerst der höchste Wert, der in dieser Nacht gemessen wurde. In Schaffhausen blies der Sturm mit 112 Kilometer pro Stunde.

In den Alpentälern sorgte der starke Föhn für hohe Temperaturen. So war es in der Nacht in Sachseln OW 20 Grad warm. In Luzern waren es 17,6 Grad, während das Thermometer in Thun 17,1 Grad anzeigte.

Probleme im Bahnverkehr

Der Sturm führte in der Westschweiz zu Problemen im Bahnverkehr. Die Bahnstrecken zwischen Le Noirment und Tavannes sowie zwischen Saignelégier und Le Noirmont sind unterbrochen. Es muss mit Verspätungen und Zugausfällen gerechnet werden.

Einschränkungen durch den Sturm gibt es ferner auf der Strecke Pruntrut - Bonfol, wie den Bahnverkehrsinformationen der SBB zu entnehmen ist. Zu Behinderungen im Bahnverkehr kommt es darüber hinaus auf den Strecken zwischen Glovelier und La Chaux-de-Fonds. Ein umgestürzter Baum legte am frühen Montagmorgen den Bahnverkehr zwischen Court und Moutier lahm.

Wegen starker Winde unterbrochen ist ferner der Bahnverkehr zwischen Ringlikon und Uetliberg im Kanton Zürich sowie zwischen Weissbad und Wasserauen im Kanton Appenzell Innerrhoden. Auf der Bahnstrecke zwischen Luzern und Eschenbach LU kam es zu einer technischen Störung an der Bahnanlage. Die Linie ist unterbrochen.

Probleme auch auf der Strasse

Unter Behinderungen litt laut TCS auch der Strassenverkehr. Die Kantonsstrasse zwischen Thayngen und Dörflingen ist bis auf weiteres wegen Sturmschäden in beiden Richtungen gesperrt. Das gilt auch für die Hauptstrasse von Neuenburg nach Pontarlier. Hier sind umgestürzte Bäume der Grund für die Sperrung.

Im schaffhausischen Dörflingen musste die Strasse gesperrt werden.

Im schaffhausischen Dörflingen musste die Strasse gesperrt werden.

Bild: BRK News
Auch im benachbarten Herblingen hat der Sturm gewütet.

Auch im benachbarten Herblingen hat der Sturm gewütet.

Bild: BRK News

In den Kantonen Bern und Basel Stadt hielten sich die Sturmschäden in Grenzen, wie eine Umfrage bei den beiden Kantonspolizeien ergab. Im Berner Seeland und im Oberland hätten umgestürzte Bäume den Verkehr zum Teil behindert. In Basel liege keine Meldung vor. «Wir sind nochmals glimpflich davongekommen», so der Tenor.

Montag, 10. Februar, 06:07 Uhr

146 km/h auf dem Säntis

(stm) Nachts um 2.30 Uhr fegte der Wind mit 146 km/h um den Säntis. Das ist schweizweit der zweithöchste gemessene Wert. Aber das Windmaximum wird laut MeteoNews erst im Laufe des heutigen Vormittags erreicht.

Sonntag, 9. Februar, 21:50 Uhr

Weitere Schulen geben den Schülern frei

Auch an der Primarschule Müllheim findet am Montagvormittag der Unterricht nicht statt. Als Grund wird das Sturmtief Sabine angegeben. 

Ebenfalls frei haben Kinder, die an der Oberstufe Sproochbrugg in Zuckenriet zur Schule gehen. Sie können wegen des angekündigten Sturms den ganzen Montag zu Hause bleiben. 

Sonntag, 9. Februar, 21:39 Uhr

Orkantief Sabine macht sich bemerkbar

Langsam ist das Orkantief Sabine spürbar. Auf dem Säntis werden derzeit Böenspitzen von 134 Kilometern pro Stunde gemessen. 

Sonntag, 9. Februar, 18:22 Uhr

Erst schwache Winde am Bodensee

Sonntag, 9. Februar, 18:01 Uhr

In Jonschwil fällt die Schule aus

Im Flachland sind Windspitzen bis zu 130 km/h vorhergesagt. Bei Gefahrenstufe 4 (von 5) empfiehlt Meteo Schweiz, sich nur wenn unbedingt notwendig im Freien aufzuhalten. In Jonschwil haben der Schulratspräsident und die Schulleiter deshalb entschieden, den Unterricht am Montagmorgen und am Dienstagmorgen ausfallen zu lassen. «Die Schüler werden gebeten, zu Hause zu bleiben», heisst es in einer Mitteilung. 

Die Eltern der schulpflichtigen Kinder wurden am Sonntag informiert. Am Nachmittag finde der Unterricht aufgrund der Wetterprognose wie gewohnt statt.

Sonntag, 9. Februar, 17.30 Uhr

Die Warnungen der Wetterdienste

Frühzeitig veröffentlichten die Wetterdienste erste Warnungen:

  • Für weite Teile der Schweiz wurde ab Sonntagabend 18 Uhr die Gefahrenstufe Rot ausgerufen – die zweithöchste von insgesamt fünf.
  • Erwartet wurden Windgeschwindigkeiten von 100-140 km/h im Flachland; oberhalb von 1000 m.ü.M. war gar von 180 km/h die Rede. Und oberhalb von 2000 m.ü.M. sind gar Windspitzen von bis zu 200 km/h zu erwarten.
  • Besonders intensiv soll es in der Nacht auf Montag und bis in den Nachmittag hinein stürmen.
Sonntag, 9. Februar, 17 Uhr

Ein wolkenloses Wochenende oder: Die Ruhe vor dem grossen Sturm

Grosse Teile der Ostschweiz haben ein Wochenende mit Prachtswetter hinter sich: Praktisch kein Wölkchen trübte den Himmel in unserer Region. Es war die Ruhe vor dem grossen Sturm, der für Sonntagabend und den Beginn der Woche angekündigt war.

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