Enttäuscht über gekürzte J+S-Beiträge

Sportvereine und Jugendorganisationen müssen zukünftig mit weniger Geld auskommen – das Bundesamt für Sport (Baspo) kürzt die Beiträge für Jugend und Sport (J+S).

Christoph Fust
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Organisationen wie die Pfadi erhalten ab August weniger Geld vom Bund. (Bild: Urs Jaudas)

Organisationen wie die Pfadi erhalten ab August weniger Geld vom Bund. (Bild: Urs Jaudas)

7.60 Franken pro Teilnehmer und Tag erhalten Organisationen wie die Pfadi oder Jungwacht Blauring bisher vom Baspo, wenn sie Lager mit ausgebildeten J+S-Leitern durchführen. Ab 1. August diesen Jahres sinkt dieser Betrag um 25 Prozent auf 5.70 Franken. Zusammengerechnet mit den Kursen, welche Sportvereine das ganze Jahr über anbieten, geht es um viel Geld. Alleine in der Ostschweiz wurden 2014 mehr als sieben Millionen Franken an J+S-Beiträgen ausbezahlt, dank dem Einsatz von über 15'000 Leiterpersonen. Patrik Baumer, Leiter des Amts für Sport beim Kanton St.Gallen glaubt, dass sich viele Vereine noch nicht bewusst sind, was die Kürzung für sie bedeutet.

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