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Empfang für Kölliker: «Die SVP gehört in den Wiler Stadtrat»

Bevölkerung, Behörden und viel Politprominenz bereiteten Stefan Kölliker gestern Abend einen herzlichen Empfang als neuen St.Galler Regierungspräsidenten. Zugleich nutzten die Politiker die Gunst der Stunde und breiteten ihre Wunschzettel aus.
Hans Suter
Regierungspräsident Stefan Kölliker (links) wird mit seiner Ehefrau Christine vom St.Galler Standesweibel Pius Küng vor dem Wiler Stadtsaal empfangen. (Bild: Hans Suter)

Regierungspräsident Stefan Kölliker (links) wird mit seiner Ehefrau Christine vom St.Galler Standesweibel Pius Küng vor dem Wiler Stadtsaal empfangen. (Bild: Hans Suter)

«Walter, mach nicht zu lang und bleib anständig», soll man SVP-Kantonalpräsident Walter Gartmann vor seiner Rede empfohlen haben. Er hielt sich nur bedingt daran. Zwischenrufe blieben aber aus. An feierlichen Anlässen sind selbst Politiker unterschiedlichster Couleur nett zueinander. Eine Ausnahme allerdings machte gestern gegen 18 Uhr der viel gepriesene Petrus, der just vor dem Empfang von Regierungspräsident Stefan Kölliker die Schleusen öffnete. So brachte das meergrüne Chevrolet-Oldtimer-Cabriolet den Bildungsdirektor mit seiner Gattin Christine eben bei geschlossenem Verdeck zum Wiler Stadtsaal, wo bereits viel Politprominenz vom Regen geschützt wartete. Unter ihnen SVP-Nationalrat Toni Brunner, die Regierungsmitglieder Heidi Hanselmann, Fredy Fässler, Martin Klöti und Marc Mächler sowie Staatssekretär Canisius Braun, aber auch Kantonsräte, darunter der amtierende Kantonsratspräsident Ivan Louis (Nesslau) und die nominierte Nachfolgerin Imelda Stadler (Lütisburg) sowie der nominierte Vizepräsident Daniel Baumgartner (Flawil), Fraktionspräsidenten, Gerichtspräsident, Gemeindepräsidenten, Wiler Stadträte und Stadtparlamentarier und andere mehr. Vereinsdelegationen, Stadtmusik und Stadttambouren sowie Bürgerinnen und Bürger rundeten das Bild der feiernden Gesellschaft ab.

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Wil empfängt Regierungspräsident Kölliker

Stadtpräsidentin Susanne Hartmann (CVP) gab nicht nur ihrer Freude Ausdruck, dass der SVP-Politiker Stefan Kölliker zum zweiten Mal Regierungspräsident ist. Sie stellte auch gleich keck die Frage, was dies Wil nützen könnte. «Die Bevölkerung hat mit einem eigenen Regierungsrat einen Ansprechpartner, er ist einer von uns», gab sie gleich selber die Antwort und lobte die guten Kontakte nach St.Gallen.

«Ich bin bewegt und beeindruckt», wandte sich Stefan Kölliker als Regierungspräsident an die Gesellschaft. Er, der hier schon einmal als solcher gefeiert wurde, er, der dann schwer erkrankte und wieder genesen ist. Er machte keinen Hehl daraus, dass seine Wahl 2008 in die Regierung wenig Begeisterung im Rat ausgelöst habe. Heute sieht er die SVP als festen Teil der Regierung. Und wünscht dies auch für Wil: «Die SVP gehört in den Wiler Stadtrat.»

SVP-Kantonalpräsident Walter Gartmann stellte zuvor die Frage in den Raum, warum die SVP wohl in Städten weniger erfolgreich sei und polterte mit Humor los. Er erinnerte sich aber rechtzeitig der Worte, die ihm mit auf den Weg gegeben worden waren: «Walter, mach nicht zu lang und bleib anständig.»

Das sagt die Bevölkerung:

Benedikt Pfiffner, Wilen bei Wil

«Ich finde es bemerkenswert, wie Kölliker mit schwierigen Situationen umgehen kann.»

Marlies Granitzer, Wil

«Kölliker leistet gute Arbeit. Er ist ja nicht umsonst ein zweites Mal ins Amt gewählt worden.»

Veronika Edelmann, Wil

«Ich habe grossen Respekt vor seiner Arbeit. Ich würde nicht mit ihm tauschen wollen.»

Fredi Hug, Frauenfeld

«Ich bin extra aus Frauenfeld hierher gereist. Ich bin ein Fan von Stefan Kölliker.»

Daniel Baumgartner, Flawil

«Dank Kölliker und Co. hat das Bildungswesen einen Schritt nach vorne gemacht.»

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