Einsatzkräfte räumen Bäche frei

HERISAU. In Appenzell Ausserrhoden sind die Aufräumarbeiten in vollem Gang. Priorität haben Bachläufe und andere Gewässer, die von Schwemmholz befreit werden müssen. Denn am Abend kommt die nächste Unwetterfront.

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Ein Armeeangehöriger holt Schwemmholz aus dem Bach. (Bild: Michel Canonica)

Ein Armeeangehöriger holt Schwemmholz aus dem Bach. (Bild: Michel Canonica)

Aufgeweichte Spanplatten werden abtransportiert. (Bild: Michel Canonica)
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Liegenschaften in der «Unteren Fabrik» werden von Schutt befreit. (Bild: Michel Canonica)
Anpacken in Herisau: Die Armee hilft mit. (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Aufräumarbeiten in Herisau (Bild: Michel Canonica)
Der Wagenpark eines Herisauer Occasionshändlers am Tag danach. (Bild: Michel Canonica)
Zwei Jugendliche holen ihre Töffli aus dem Keller der «Unteren Fabrik» in Herisau. (Bild: Michel Canonica)
Der Wagenpark eines Herisauer Occasionshändlers am Tag danach. (Bild: Michel Canonica)
Kinder spielen in der «Untere Fabrik» im Schlamm. (Bild: Michel Canonica)
Eine Garage in der «Unteren Fabrik». (Bild: Michel Canonica)
Der Schlamm ist überall in dieser Herisauer Garage. (Bild: Michel Canonica)
Die Wassermassen haben in der «Unteren Fabrik» einen Kleinbus verschoben. (Bild: Michel Canonica)
Schaulustige werfen einen Blick in eine zerstörte Industrieliegenschaft an der «Unteren Fabrik». (Bild: Michel Canonica)
Anwohner in Herisau begutachten die Schäden. (Bild: Michel Canonica)
Ein Arbeiter befreit die Strassen vom Dreck. (Bild: Michel Canonica)
Zwischen Herisau und Urnäsch sind die Bagger am Werk. (Bild: Michel Canonica)
Das unterspülte Trassee der Appenzeller Bahnen zwischen Herisau und Urnäsch. (Bild: Michel Canonica)
Statt dem Bähnli fährt ein Ersatzbus zwischen Herisau und Urnäsch. (Bild: Michel Canonica)
Ein Zug der Appenzeller Bahnen ist zwischen Herisau und Urnäsch steckengeblieben. (Bild: Michel Canonica)
Männer beim Aufräumen in Herisau. (Bild: Keystone)
Helfer räumen auf. (Bild: Keystone)
Eine Frau räumt ihre Waschküche aus, die unter Wasser steht. (Bild: Keystone)
Eine Frau am Aufräumen in der Waschküche. (Bild: Keystone)
Diese Waschküche stand unter Wasser. (Bild: Keystone)
Ein Mann am Aufräumen am Montagmorgen. (Bild: Keystone)
Spuren des Unwetters. (Bild: Keystone)
Schäden an der Bahnlinie. (Bild: Keystone)

Aufgeweichte Spanplatten werden abtransportiert. (Bild: Michel Canonica)

Für Mittwochabend sind weitere heftige Niederschläge angekündigt. Die Firma Meteocentrale verschickte eine Unwetterwarnung. Deshalb haben Angehörige von Zivilschutz und Armee in den letzten Tagen vor allem die Gewässer freigeräumt. So sollen Treibgut-Verstopfungen verhindert werden, sagt Detlev Eberhard, Leiter der Koordinationsstelle Bevölkerungsschutz in Ausserrhoden, auf Anfrage.

Zwei Dutzend Pesonen evakuiert
In der Gemeinde Schwellbrunn sind wegen drohenden Hangrutschungen mittlerweile zwei Dutzend Personen evakuiert worden. Vor Donnerstagabend können sie nicht in ihre Häuser zurückkehren, heisst es in einer Mitteilung.

Um sich vor den neuen Regenfällen zu schützen, setzen viele Personen auf Sandsäcke. Die Nachfrage sei hoch, sagt Eberhard. Derzeit gibt es noch genügend Sandsäcke, ein Mangel ist nicht in Sicht.

1000 Schadenfälle
Aus den vom Unwetter besonders betroffenen Gemeinden Herisau, Schwellbrunn, Waldstatt, Urnäsch und Schönengrund treffen laufend neue Schadenmeldungen ein. Ausserrhoden rechnet mit über tausend einzelnen Schadenfällen.

In den nächsten Tagen wollen die Zivilschützer vermehrt die vom Unwetter betroffenen Privatpersonen und das Gewerbe unterstützen. Unterstützung erhalten sie in den nächsten zwei Tagen von Zivilschützern aus Innerrhoden, nächste Woche werden Schutzdienstpflichtige aus St.Gallen erwartet. (pd/ybu)