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Einmal hinter die Hotelkulissen schauen

"Bitte stören": Heute ist "Tag der offenen Hoteltüren". Viele Betriebe lassen Interessierte tief blicken - und Fehler suchen.
Ursula Wegstein
In der Hotelküche können Interessierte den Köchen in die Töpfe blicken. (Bild: PD)

In der Hotelküche können Interessierte den Köchen in die Töpfe blicken. (Bild: PD)

Dies ist ein Artikel der "Ostschweiz am Sonntag". Die ganze Ausgabe lesen Sie hier: epaper.tagblatt.ch

Am heutigen Sonntag findet zum fünften Mal der Tag der offenen Hoteltüren statt. Unter dem Motto «Please Disturb» erlauben schweizweit fast 130 Hotels und Hotelfachschulen exklusive Einblicke in das Innenleben ihrer Betriebe.

Von der Jugendherberge bis zum Luxushotel: Einen Tag lang darf gestöbert, nachgefragt und Neues entdeckt werden – auch in der Ostschweiz.

Das Hotelleben aus erster Hand

Zum grössten jährlichen Informationsanlass rund um die Ausbildung in Hotellerie und Gastronomie sind alle eingeladen, die den Alltag und die Berufe der Hotellerie genauer kennen lernen möchten. Besonders Jugendliche in der Berufswahlphase, die sich für einen Beruf in dieser Branche interessieren, sollen angesprochen werden.

Interessierte Besucherinnen und Besucher können sich mit Lernenden und Mitarbeitenden, Berufsbildnern und der Hotel­direktion austauschen und so aus erster Hand mehr über das Arbeiten in einem Hotel erfahren.

Abbau von Hemmschwellen

Der «Tag der offenen Hoteltüren» dient auch der Imagepflege der Tourismusbetriebe – und dazu, Hemmschwellen bei der lokalen Bevölkerung abzubauen, sagt der Unternehmerverband Hotelleriesuisse auf Anfrage. Auch Einheimische können für einmal hinter die Kulissen von ortsansässigen Hotelbetrieben blicken und so beispielsweise erfahren, was einen guten Service eigentlich ausmacht.

Oder einfach nur herausfinden, was sich hinter einer Tür mit der Aufschrift «Privat» alles verbirgt.

Dem Zimmerservice auf die Finger schauen

«Please Disturb» – bitte stören – gilt heute auch in 13 Hotels in der Ostschweiz. Neben dem klassischen Hotelrundgang und Gesprächen können Interessierte im einen oder anderen Haus auch selber aktiv werden.

In der Kartause Ittingen in Warth lässt sich beobachten, wie schnell eine professionelle Mange Wäscheberge glättet. In zwei unterschiedlich eingerichteten Zimmern ist der aufmerksame Besucher eingeladen, einen absichtlichen Pfusch in Form von zehn Fehlern ausfindig zu machen. An der Bar dürfen alkoholfreie Cocktails gemixt werden. Die eigene Nase lässt sich in einem Weinduft-Parcours testen. Wie mit flüssigem Stickstoff gekocht wird, ist in der Küche der Kartause zu erleben. Wer sich einmal als Empfangschef versuchen möchte, darf an der Rezeption mit der Hotelsoftware eine Reservation erfassen. Oder eine Kegelrunde planen.

Die eigene Geschicklichkeit erproben

Auch im «Einstein» in St. Gallen sind Besucher gefordert: In zwei identischen Superior-Zimmern dürfen sie sich auf die Suche nach Fehlern machen. Fehlt hier die Kaffeemaschine oder dort der Regenschirm? Neben Dekorationskünsten in der Küche ist in der Bankettabteilung dann Geschicklichkeit gefragt: Wie lassen sich drei Teller mit einem Styroporball durch einen Slalom transportieren, ohne dass der Ball her­unterfällt?

Im Gasthaus Krone in Speicher können sich Ambitionierte in der Serviettentechnik üben, mit dem Barkeeper Drinks mixen oder in der Küche erfahren, wie sich Süssspeisen am besten in Szene setzen lassen.

Die Hoteltüren stehen heute von 11 bis 17 Uhr offen. Die Zeiten können je nach Hotel variieren. www.pleasedisturb.ch

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