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Ostschweiz
In einer Motion fordern FDP und SVP eine dauerhafte Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten. Die Linke kämpft dagegen. Es ist der vierte bürgerliche Versuch innert 25 Jahren, den Läden im Kanton St.Gallen längere Öffnungszeiten zu ermöglichen. Drei scheiterten an der Urne.
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Die FDP ist besorgt. Links-grüne Kräfte würden die Coronakrise zum Anlass nehmen, «sozialistische Projekte aus der Mottenkiste zu holen», schreibt die St.Galler Kantonalpartei in einer Medienmitteilung. Bund, Kantone und Gemeinden hätten nur ein Rezept gegen die Krise: «Staat, Staat und noch mehr Staat.» Die FDP aber wolle die Eigenverantwortung ins Zentrum stellen. Dazu hat sie einen Forderungskatalog veröffentlicht (siehe Kasten) – und greift ihrerseits in die Mottenkiste: Gemeinsam mit der SVP-Fraktion will sie nämlich die Coronakrise für einen neuen Anlauf zur immer wieder geforderten Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten nutzen.