Eingliederung in Arbeitsmarkt optimieren

FLAWIL. Das Bewusstsein der Zusammenarbeit unter all jenen Organisationen zu stärken, die sich in irgendeiner Form der beruflichen Wiedereingliederung von Stellensuchenden widmen – das stand im Zentrum der kantonalen Tagung über die Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) in Flawil.

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FLAWIL. Das Bewusstsein der Zusammenarbeit unter all jenen Organisationen zu stärken, die sich in irgendeiner Form der beruflichen Wiedereingliederung von Stellensuchenden widmen – das stand im Zentrum der kantonalen Tagung über die Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) in Flawil. Regierungsrat Benedikt Würth, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes des Kantons St. Gallen, plädierte für mehr Verbindlichkeit in der IIZ-Arbeit, damit Schnittstellenprobleme effizienter gelöst werden können.

Zusammenarbeit stärken

Mira Schwab, Leiterin der nationalen IIZ-Fachstelle vom Staatssekretariat für Wirtschaft, sprach sich für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Arbeitslosenversicherung und der Sozialhilfe aus. Sie erläuterte das Case-Management. Dieses hat zum Ziel, dass möglichst viele Jugendliche ihre Ausbildung mit einem Abschluss beenden. Kurt Felder, Präsident der St. Gallischen Konferenz für Sozialhilfe, regte die Prüfung eines Arbeitsintegrationszentrums an.

RAV hat mehr zu tun

Die Leiterin des RAV Oberuzwil, Katja Kreienbühl, zeigte auf, dass die IIZ-Arbeit immer wichtiger werde. 2007 betreuten die St. Galler RAV 296 Fälle. 2010 waren es bereits 633. Die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) verstehen sich als Anlaufstelle für sämtliche IIZ-Anfragen. Die Referate wurden in fünf Workshops vertieft. (red.)