Einfuhr gefälschter Markenartikel vereitelt

Schweizer Grenzwächter haben am Liechtensteiner Zoll in Schaanwald in einem Auto zwei Dutzend gefälschte Markenartikel entdeckt.

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Ein halber Luxusladen – alles falsch. (Bild: kapo sg)

Ein halber Luxusladen – alles falsch. (Bild: kapo sg)

Schaanwald. Die Männer im Alter von 18 und 20 Jahren führten gefälschte Reise- und Handtaschen, Geldbörsen, Gürtel, Mützen und Schuhe von namhaften Luxusmarken mit sich, wie das Kommando der Grenzwachtregion III mitteilt. Die beiden Autoinsassen, die von Österreich nach Liechtenstein reisen wollten, gaben an, die insgesamt 23 Imitate in der Türkei gekauft zu haben. Die Fälschungen wurden von der Grenzwache sichergestellt. Sie werden vernichtet.

Im Zusammenhang mit dem Fund erinnert die Grenzwacht mit Verweis auf www.stop-piracy.ch daran, wie man sich vor Fälschungen schützen kann. So soll man sich beim Schnäppchen fragen, ob der Preis im Vergleich zum Originalprodukt realistisch sei. Auch sollen Verkaufsort und Verkaufstaktik geprüft werden: «Werden Sie misstrauisch bei wirren Erklärungen für den Verkaufsgrund», heisst es. Ein weiteres Alarmsignal für gefälschte Ware sind fehlende Unterlagen: Werden Garantiescheine und Gebrauchsanweisungen nicht mitgeliefert, ist Vorsicht geboten. Jedoch seien solche Unterlagen keine Garantie für Echtheit, weil diese immer häufiger mitgefälscht würden. (red.)

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