Eine geborstene Wasserleitung war schuld: Erdrutsch mitten in Kaltbrunner Quartier

Am Dienstag hat sich mitten in Kaltbrunn ein Erdrutsch ereignet. Personen kamen keine zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens ist unbekannt.

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(bro/dwa) Massenhaft Schlamm, mitten im Quartier. Diese Bilder eines Kaltbrunner Quartiers am Dienstagnachmittag lassen nichts Gutes erahnen.

Die Kantonspolizei St.Gallen habe Kenntnis vom Vorfall und sei ausgerückt, sagt Mediensprecher Daniel Hug auf Anfrage. Erdmasse habe sich gelöst und sei ins Quartier gedonnert. Doch Hug entwarnt:

«Betroffen sind neun Liegenschaften. Verletzte gibt es keine.»

Die Höhe des Sachschadens könne er zu diesem Zeitpunkt noch nicht beziffern. «Es sind vor allem Gärten und Garagen zu Schaden gekommen», ergänzt Hug. Von einem grösseren Sachschaden habe er bisher keine Kenntnis.

Laut einem Bericht von «20 Minuten» war es um 11.30 Uhr zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Dieser habe in der Folge den Erdrutsch ausgelöst. Christian Menzli, Kommandant der Feuerwehr Kaltbrunn, gab zu Protokoll, man sei mit elf Einsatzkräften ausgerückt. Als erstes sei der noch herrschende Wasserfluss unterbrochen worden. Dabei sei ein Schieber zum Einsatz gekommen. «Anschliessend haben wir die Lichtschächte ausgepumpt. Einziges Ziel war für uns, dass wir Schlimmeres verhindern konnten.»

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Nina Rudnicki