Eindrücklicher Fund von Brennöfen in Römerstadt

KEMPRATEN. Bei Ausgrabungen in der römischen Kleinstadt von Kempraten ist die Kantonsarchäologie St. Gallen auf drei guterhaltene Kalkbrennöfen und ein gemauertes Gebäude gestossen. Die Funde stammen gemäss Mitteilung aus dem 2. Jahrhundert.

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Einer der drei in Kempraten freigelegten Kalkbrennöfen. (Bild: Kantonsarchäologie St. Gallen)

Einer der drei in Kempraten freigelegten Kalkbrennöfen. (Bild: Kantonsarchäologie St. Gallen)

KEMPRATEN. Bei Ausgrabungen in der römischen Kleinstadt von Kempraten ist die Kantonsarchäologie St. Gallen auf drei guterhaltene Kalkbrennöfen und ein gemauertes Gebäude gestossen. Die Funde stammen gemäss Mitteilung aus dem 2. Jahrhundert. Das Auffinden solcher Öfen sei an sich nichts Spezielles, sagt Martin Schindler, Leiter Kantonsarchäologie. «Dieser Fund ist aber eindrücklich. Die Öfen sind in den Fels eingehauen, und man sieht noch die Werkzeugspuren.» Auslöser für die Ausgrabungen ist ein privates Bauprojekt, das nach Abschluss der Grabung starten wird. Finanziert werden die archäologischen Arbeiten über einen Lotteriefondskredit. (pag)