Einbruchserie gestoppt

Die Kantonspolizei Thurgau hat vier Rumänen verhaftet. Sie sollen 60 Einbrüche begangen haben.

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FRAUENFELD. Von Mitte Januar bis Ende Februar wurden entlang der Seelinie zwischen Kreuzlingen und Arbon rund 60 Einbrüche verübt. Die Täter gelangten meist in die Wohnungen, indem sie Sitzplatz- oder Balkontüren aufbrachen. Gestohlen wurde vorwiegend Schmuck und Bargeld.

Kontrollen in den Zügen

Die Kantonspolizei Thurgau wertete Spuren an den Tatorten aus und analysierte die Vorgehensweise der Täter. Mit zivilen und uniformierten Einsatzkräften wurden Schwerpunktkontrollen in den Wohnquartieren durchgeführt. Ausserdem wurden die Kontrollen in den Zügen und an Bahnhöfen intensiviert, weil Anhaltspunkte bestanden, dass die Täter öffentliche Verkehrsmittel benützten.

Die Ermittlungen führten schliesslich Ende Februar zum Erfolg, als die Polizei im Regionalzug zwischen Romanshorn und Uttwil zwei 27jährige Rumänen festnehmen konnte. Es stellte sich heraus, dass die Männer ein Hotelzimmer in Konstanz bewohnten. Bei der Durchsuchung des Zimmers trafen die Polizisten auf zwei weitere Rumänen. Die beiden 29- und 30jährigen Männer wurden ebenfalls festgenommen.

Strafuntersuchung läuft

Die vier Kriminaltouristen werden verdächtigt, rund 60 Einbrüche im Kanton Thurgau begangen zu haben. Die Deliktssumme dürfte sich auf rund 150 000 Franken belaufen.

Bei den Straftaten wurde Sachschaden von insgesamt über 100 000 Franken verursacht. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell führt nun gegen die mutmasslichen Einbrecher eine Strafuntersuchung. (rha)