Ein Vorbild für die Lernenden

Die Hans-Huber-Stiftung verlieh gestern in Heerbrugg den Anerkennungspreis. Dieser ging wegen ihrer vorbildlichen Lehrlingsausbildung an ein Unternehmen aus Bazenheid und an eines aus Vorarlberg.

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Präsident Christian Fiechter und Ehrenpräsident Hans Huber verliehen den Anerkennungspreis an Hannes Huber, Wolfgang Humml und Albert Baumann (v.l.). (Bild: Max Pflüger)

Präsident Christian Fiechter und Ehrenpräsident Hans Huber verliehen den Anerkennungspreis an Hannes Huber, Wolfgang Humml und Albert Baumann (v.l.). (Bild: Max Pflüger)

HEERBRUGG. Zu den diesjährigen Gewinnern des Hans-Huber-Anerkennungspreis gehören Hannes Hämmerle und Wolfgang Humml. Die beiden sind die Inhaber und Geschäftsführer der 1zu1 Prototypen GmbH & Co. aus Dornbirn. Auch Albert Baumann, Geschäftsführer der Micarna AG aus Bazenheid, hat den Preis erhalten. Als eine seiner wichtigsten Errungenschaften gilt die Lernendenfirma Mazubi. Mit dieser ermöglicht er den Lernenden, selbst ein Unternehmen zu führen. «Mazubi» soll insbesondere auch für schulisch Schwächere eine Chance sein.

Gestern wurde der Preis den beiden Firmen im technischen Zentrum der SFS Gruppe verliehen.

Beginn einer Karriere

Die Hans-Huber-Stiftung vergibt seit 1998 Anerkennungs- und Förderpreise in der Ostschweiz, in Vorarlberg und im Fürstentum Liechtenstein. Sie zeichnet jedes Jahr Personen aus, die sich besondere Verdienste im Zusammenhang mit dem dualen Bildungssystem erworben haben.

Zudem fordert die Stiftung mit dem Webseitenwettbewerb «Traumlehre» Jugendliche heraus, sich mit der Berufsbildung auseinanderzusetzen.

Nicht gegen Matura

Auf ihrer Homepage schreibt die Stiftung: Die berufliche Aus- und Weiterbildung solle als Beginn einer attraktiven Karriere und als Chance zur persönlichen, lebenslangen Qualifizierung erkannt werden. Und zwar gleichermassen von Jugendlichen, deren Eltern und Lehrpersonen, aber auch von den Personalverantwortlichen in den Unternehmen. Das Engagement pro Berufsbildung der Stiftung richtet sich laut ihrem Präsidenten Christian Fiechter allerdings in keiner Weise gegen die Matura. Denn für eine funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft brauche es beides. (red.)

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