26-Jähriger stirbt nach Unfall auf der Autobahn zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau

Auf der Stadtautobahn zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau ist es am Mittwochabend zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei kam ein 26-jähriger Schweizer ums Leben, zwei weitere Personen wurden verletzt.

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Beim Unfall wurde ein 26-jähriger Schweizer tödlich verletzt. (Bild: Kapo SG)

Beim Unfall wurde ein 26-jähriger Schweizer tödlich verletzt. (Bild: Kapo SG)

(kapo/nat) «Kurz vor 17 Uhr haben wir von einem schweren Verkehrsunfall zwischen St.Gallen Winkeln und Gossau erfahren», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Aus bislang unbekannten Gründen prallte ein Kleinbus in einen stillstehenden Lieferwagen, der sich auf dem Pannenstreifen befand. Dabei ist ein 26-jähriger Schweizer aus dem Kanton Zürich tödlich verletzt worden.

Einem polnischen Lieferwagen war auf der Autobahn der Treibstoff ausgegangen. Deshalb stellte der 34-jähriger Pole sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen ab, heisst es in der Medienmitteilung der Kantonspolizei. Ein auf der Autobahn Richtung Zürich fahrender 49-jähriger Fahrer eines Kleinbusses geriet aus bislang unbekannten Gründen auf den Pannenstreifen. Der Kleinbus prallte gegen das Heck des stillstehenden Lieferwagens und kippte dadurch auf die Seite, heisst es weiter. «Der 26-jährige Mitfahrer im Kleinbus wurde so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.»

Lieferwagenfahrer kam mit Kanistern zurück

Eine nachfolgende 36-jährige Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit ihrem Auto in den umgekippten Kleinbus, teilt die Kantonspolizei mit. «Der 49-jährige Fahrer des Kleinbusses verletzte sich eher leicht und wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.» Bei ihm wurde durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe zur Überprüfung der Fahrfähigkeit verfügt. Die 36-jährige Frau wurde vom Rettungsdienst ebenfalls ins Spital gebracht.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Fahrer des abgestellten Lieferwagens gemäss Medienmitteilung nicht vor Ort. Er erschien während der Unfallaufnahme mit Treibstoffkanistern. Davor suchten mehrere Polizisten die Umgebung der Unfallstelle nach ihm ab.

Die Fahrzeuge befinden sich gemäss Schneider noch immer auf der Unfallstelle. «Nun ist eine ganz genaue Unfallaufnahme nötig. Deshalb kann es noch mehrere Stunden Verkehrseinschränkungen geben.» Der Verkehr Richtung Zürich könne die Unfallstelle nur auf einem Fahrstreifen passieren.