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Ein Laienchor mit brillantem Klang

Der Chor Novum stellte sein Jahreskonzert unter das Motto «Lieder einer Sommernacht». Die Sängerinnen und Sänger zogen alle Register ihres Könnens. Als Solist begeisterte Chorleiter Jean-François Morin.
Theodor Looser
Der Chor Novum unter der Leitung von Jean-Francois Morin. Bild: Theodor Looser

Der Chor Novum unter der Leitung von Jean-Francois Morin. Bild: Theodor Looser

Der Chor Novum ist nach wie vor ein Laienchor. Aber die Sängerinnen und Sänger hätten Freude am Singen und setzten alles daran, das Niveau von Jahr zu Jahr zu steigern, sagt Jean-François Morin über seinen vor 16 Jahren gegründeten Chor.

Am Samstagabend gab der Chor Novum in der evangelischen Kirche in Altstätten vor einem grossen Publikum sein traditionelles Jahreskonzert. Mit Liedern aus drei Stilrichtungen – Klassik, Populäres und Pop – hatte Dirigent Jean-François Morin zusammen mit dem Chor ein stimmiges Programm einstudiert. Die bekannte Pianistin und Komponistin Jola Stawarz begleitete den Chor mit dem Klavier. Verschiedene Lieder wurden auch a cappella gesungen. Aufgelockert wurde das Gesangsprogramm mit dem Auftritt eines zehnköpfigen «Percussion Projects» unter der Leitung von Geri Dobler.

Mit dem «Cantique de Jean Racine» von Gabriel Fauré eröffnete der Chor Novum seinen Liederreigen. Der Text des Liedes ist eine französische Nachdichtung eines ambrosianischen Hymnus’. Der Chor Novum zog bei diesem Herzstück des Konzerts alle Register seines Könnens.

Waltraud Kobler führte dann durch das weitere Programm. Wohl den meisten bekannt ist Franz Schuberts «Lindenbaum», den der Chor besonders schön sang. Die restlichen drei Lieder dieses ersten Programmblocks waren Volkslieder aus Mazedonien und Israel.

Perkussion als Kontrast

Für den Auftritt von Geri Doblers «Percussion Projects» musste die Bühne geräumt werden. Schlagzeuge, Marimbas und andere Schlaginstrumente benötigten den Platz. Mit den drei Stücken «Titanium», «The Curse Of The Black Pearl» und «Saltina» boten die zehn Schlagzeuger und Marimbaspieler dem Publikum ein wahres Spektakel und damit einen schönen Kontrast zur Chormusik.

Hochstehender Sologesang

Dieses Jahr gab es nur einen Gesangssolisten: Jean-François Morin ist nicht nur Chorleiter, sondern auch ein international gefragter Sänger. Mit den beiden Klassikern «Marechiare» und dem Kultlied «Granada» bot er den Zuhörern klassischen Gesang in Vollendung. Der Applaus wollte schier nicht enden.

Anschliessend nahm Morin wieder den Taktstock zur Hand und leitete den letzten Liederblock, angefangen mit «Abendruhe» von Wolfgang Amadeus Mozart. Auch in diesem Gesangsteil waren wieder verschiedene Stilrichtungen vertreten. Besonders bejubelt wurden «Ich war noch niemals in New York» von Udo Jürgens und «Mister Sandman» von Pat Ballard.

«Das Wichtigste für den Chor ist es, ein Ziel zu haben, ein Konzert – aber auch der Gedanke, ein gewisses Niveau zu erreichen», hatte Jean-François Morin vor dem Konzert gesagt. Die Ovationen am Schluss zeigten, dass dies den Sängerinnen und Sängern gelungen ist. Der Chor Novum hält seine Ansprüche und die Freude am Singen offensichtlich nach wie vor hoch.

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