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Ein Ja zur Altstätter Kultur

Die Stimmbürger haben der Mitfinanzierung des Zentrums für Geschichte und Kultur durch die Stadt mit einem Ja-Stimmen-Anteil von knapp 60 Prozent zugestimmt.
Max Tinner
«Die Altstätter haben sich für die Kultur ausgesprochen», stellt Paul-Josef Hangartner (links) fest. Die Vorstände der Museumsgesellschaft und des Diogenes-Theatervereins trafen sich gestern im Museumsgarten mit dem Stadtrat, um auf das Ja zum Zentrum für Geschichte und Kultur anzustossen. (Bild: Max Tinner)

«Die Altstätter haben sich für die Kultur ausgesprochen», stellt Paul-Josef Hangartner (links) fest. Die Vorstände der Museumsgesellschaft und des Diogenes-Theatervereins trafen sich gestern im Museumsgarten mit dem Stadtrat, um auf das Ja zum Zentrum für Geschichte und Kultur anzustossen. (Bild: Max Tinner)

1302 Ja wurden fürs Zentrum für Geschichte und Kultur in der Liegenschaft Prestegg eingelegt. 874 Stimmberechtigte sagten Nein. Damit ist die Vorlage mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 59,83 % angenommen worden. Dies bedeutet, dass die Stadt sich mit 2,5 Mio. Franken an den Investitionskosten in Höhe von knapp 8 Mio. Franken für den Ausbau der Prestegg beteiligen wird und dass die Stadt das Museum und das Diogenes-Theater auch mit jährlichen Betriebskostenbeiträgen von zusammen 250000 Franken unterstützen wird. Die Stimmbeteiligung betrug 31,4 %. Gestern am späteren Nachmittag trafen sich die Vorstände der Museumsgesellschaft und des Diogenes-Theatervereins mit Vertretern des Stadtrats und der Parteien im Museumsgarten, um auf das Abstimmungsergebnis anzustossen. Paul-Josef Hangartner, Präsident der Museumsgesellschaft, und Michel Bawidamann, Co-Präsident des Diogenes-Vereins, sind den Stimm- bürgern dankbar für das Ja, auch wenn sie sich eine höhere Stimmbeteiligung und eine deutlichere Zustimmung erhofft hatten.

Letztlich sei das Abstimmungsergebnis aber als Bekenntnis der Altstätter zur Förderung ihrer eigenen Kultur zu werten, sagte Hangartner. Mit dem Ja der Altstätter sei ein Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des Projekts erreicht, die Hauptarbeit fange nun aber erst an. Als nächstes wird die Baueingabe vorbereitet und voraussichtlich im Herbst 2018 eingereicht. Parallel läuft die Beschaffung der nötigen finanziellen Mittel weiter. Bereits während der Junisession, die heute beginnt, wird der Kantonsrat über eine erste Tranche von 1,1 Mio. Franken aus dem Lotteriefonds befinden. Auch das Fundraising werde nun intensiviert, kündigte Hangartner an; zugesagt seien bislang rund eine Million Franken von verschiedenen Stiftungen. Gehen keine Einsprachen gegen das Bauprojekt ein, dürf- te die Baubewilligung Anfang nächstes Jahr vorliegen. Die Bauzeit dauert danach von September 2019 bis etwa März 2021.



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