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Ein gutes Jahr für Thurgauer Spitäler

Fast alle Schweizer Spitäler kämpften 2018 mit schlechteren Ergebnissen. Eine der wenigen Ausnahmen ist die Spital Thurgau AG.
Vorjahreszahlen gut gehalten: Spital Thurgau AG. (Bild: Mareycke Frehner)

Vorjahreszahlen gut gehalten: Spital Thurgau AG. (Bild: Mareycke Frehner)

Bei der Spital Thurgau respektive der thurmed-Gruppe konnten die starken Vorjahreszahlen gemäss Medienmitteilung gut gehalten werden. Das bestätige die starke Position der letzten Jahre und damit auch die guten Chancen der Spital Thurgau für die Zukunft in einem ausgesprochen schwierigen Umfeld mit weiter zunehmend hartem Wettbewerb im Schweizer Gesundheitswesen.

Aber nicht nur erfreuliche finanzielle Ergebnisse über viele Jahre hinweg seien das Markenzeichen der Spital Thurgau, sondern auch sehr positive Qualitätsergebnisse, welche auch 2018 weiter gestärkt werden konnten. «Die Bevölkerung des Kantons Thurgau profitiert davon direkt sowie auch via Re-Investitionen in eine topmoderne Infrastruktur und hervorragende Mitarbeitende», heisst es in der Mitteilung.

Überdurchschnittlich mehr Fälle behandelt

Die behandelten stationären Fälle stiegen in den beiden Akuthäusern, der Rehabilitation (Pflegetage) und der Psychiatrie (Pflegetage) überall parallel um 1,9 Prozent. Im Quervergleich zu anderen Spitälern sei das klar überdurchschnittlich. Die ambulanten Umsätze wurden durch die substanzielle Tarifsenkung im Tarmed geprägt. Trotzdem resultierte 2018 dank einer substanziellen Mengensteigerung gegenüber dem Vorjahr ein ambulantes Umsatzwachstum von 3,7 Prozent. Damit werde auch die weitere Verlagerung von stationären Fällen zu ambulanten Behandlungen dokumentiert. Auf der Kostenseite sei in allen Bereichen konsequent am bewährten, vorsichtigen Kurs weiter gearbeitet worden, «sodass im Gesamtjahr ein deutlich verbesserter Gewinn von 6.867 Millionen Franken ausgewiesen werden kann». Vergleiche man dieses Ergebnis mit allen wichtigen Schweizer Spitälern, so habe die Spital Thurgau erneut eine ausgezeichnete Leistung erbracht

Ausrüstung auf Top-Niveau

Qualitativ sei das Jahr ebenfalls sehr gut verlaufen. «Alle wesentlichen Qualitätsindikatoren konnten absolut und im Quervergleich gut gehalten, und teilweise weiter verbessert werden.» Wichtig sei, dass weiter in die Zukunft investiert werde, auch im medizinischen Angebot. Die medizinische Ausrüstung befinde sich auf Top-Niveau. Entscheidend sei aber die Qualität der Mitarbeitenden: «Erneut konnten fachlich bestens ausgewiesene Ärzte, Pflegende, Spezialisten und weiteres Personal gefunden und gewonnen werden, wobei viele der Leistungsträger auch intern ausgebildet und/oder weiter gefördert werden.»

Die Spital Thurgau bleibe ein immer mehr geschätzter und anerkannter Arbeitgeber, so die Medienmitteilung weiter. «Wir können unsere Stellen – trotz grossem Mangel an Fachkräften im Schweizer Gesundheitswesen – immer noch angemessen besetzen.» Zu diesem positiven Image trügen auch die grossen laufenden und bereits getätigten baulichen Erneuerungen bei, welche neben der täglichen Kernaufgabe bewältigt würden.

Schrittweise Gesamterneuerung

2018 sind mehrere kleinere Bauprojekte fertiggestellt und bezogen worden. Daneben lag der Fokus der Bauinvestitionen auf dem Projekt Horizont, mit der schrittweisen Gesamterneue-rung des Kantonsspitals Frauenfeld. Die Fertigstellung des Neubauteils ist für das erste Quartal 2020 geplant – die Finanzierung und notwendigen Amortisationen seien bereits gesichert. (red)

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