Ein Fall, fünf Prozesse

Bereits viermal haben sich die Ausserrhoder Gerichte schon mit dem «Griechenmord» beschäftigt. Zum erstenmal stand der Angeklagte im August 2006 vor Kantonsgericht. Dieses verurteilte den Mann wegen vorsätzlicher Tötung zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren.

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Bereits viermal haben sich die Ausserrhoder Gerichte schon mit dem «Griechenmord» beschäftigt. Zum erstenmal stand der Angeklagte im August 2006 vor Kantonsgericht. Dieses verurteilte den Mann wegen vorsätzlicher Tötung zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren. Das Obergericht erhöhte im Jahr 2007 das Strafmass auf zehn Jahre. Der Angeklagte akzeptierte dieses Urteil nicht und zog den Fall an das Bundesgericht weiter.

Dieses rügte die Ausserrhoder Justiz und wies das Verfahren zurück, weil ein Augenzeuge nicht einvernommen worden war. Die Staatsanwaltschaft erhob erneut Anklage, der Fall wurde im Dezember vergangenen Jahres vor dem Kantonsgericht verhandelt. Dieses sprach den Angeklagten der vorsätzlichen Tötung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren.

Damit war die Staatsanwaltschaft nicht einverstanden, weshalb der Fall jetzt durch das Obergericht erneut beurteilt worden ist. (bra)

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