Ein Ende der Talfahrt?

In der St. Galler Textil- und Bekleidungsindustrie ging zwischen 1995 und 2005 mehr als die Hälfte der Beschäftigung verloren. Die Bereinigung habe sich seither in abgeschwächter Form fortgesetzt, sagt Max R. Hungerbühler, Präsident des Schweizer Textilverbandes und Geschäftsführer der St.

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In der St. Galler Textil- und Bekleidungsindustrie ging zwischen 1995 und 2005 mehr als die Hälfte der Beschäftigung verloren. Die Bereinigung habe sich seither in abgeschwächter Form fortgesetzt, sagt Max R. Hungerbühler, Präsident des Schweizer Textilverbandes und Geschäftsführer der St. Galler Bischoff Textil AG. Sein Blick in die Zukunft ist optimistischer: «Wir haben jetzt ein Niveau erreicht, das gehalten werden kann». Wie die meisten Betriebe hat die Bischoff Textil AG einen Teil der Produktion ausgelagert. Seit 15 Jahren produziert sie in Thailand, seit 12 Jahren in der Türkei; «wegen dem teuren Produktionsstandort Schweiz, aber auch um näher bei den Absatzmärkten zu sein», so Hungerbühler. Dass in St. Gallen zwischen 1995 und 2005 über 3300 Vollzeitstellen abgebaut wurden, liegt seiner Ansicht nach auch an den moderneren Produktionsmethoden. «Mit dem gleichen Personalaufwand ist der Ausstoss einer Maschine heute zweieinhalbmal so gross wie vor zehn Jahren.» (per)

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