Ein Buchser bei der Nasa

Florian Kehl aus Buchs ist etwas gelungen, von dem viele nur träumen können. Seit Januar erforscht der 32jährige Nanowissenschafter bei der Raumfahrtbehörde Nasa die Weiten des Universums und hat damit seinen Kindheitstraum wahr gemacht.

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Florian Kehl

Florian Kehl

Florian Kehl aus Buchs ist etwas gelungen, von dem viele nur träumen können. Seit Januar erforscht der 32jährige Nanowissenschafter bei der Raumfahrtbehörde Nasa die Weiten des Universums und hat damit seinen Kindheitstraum wahr gemacht. In der «Schweizer Illustrierten» erzählt Kehl, was dort seine Aufgabe ist und wie er dazu gekommen ist. Schon als Kind habe er Raketen gebastelt, erinnert er sich. «Ich bin überrascht, dass ich noch alle Finger habe.» 2015 doktorierte er an der ETH Zürich, anschliessend bewarb er sich beim Nasa Strahlentriebslabor in Kalifornien. Dort entwickelt er nun in einem Team ein Gerät, das Messungen auf fernen Planeten machen soll. «Wir suchen nach Spuren von Leben.» Kehl hält es für statistisch unwahrscheinlich, dass die Menschen die einzigen Lebewesen im Weltall sind. Es wäre schade, findet er, wenn die Schönheit des Universums nur von Menschen betrachtet werden könnte. (cg)

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