Ein Appenzeller . . .

Der Appenzeller Kevin Erb gewann beim Coiffeur-Wettbewerb den ersten der Frisuren-Preise, zwei Bons für eine Weekend-Reise zur Disco auf Mallorcas Playa. Das freute auch die Freundin Maya, denn eine Nacht beim Ballermann, das hörte sich als Knaller an

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Der Appenzeller Kevin Erb

gewann beim Coiffeur-Wettbewerb

den ersten der Frisuren-Preise,

zwei Bons für eine Weekend-Reise

zur Disco auf Mallorcas Playa.

Das freute auch die Freundin Maya,

denn eine Nacht beim Ballermann,

das hörte sich als Knaller an

und war in jedem Fall echt krass.

So harrten beide auf den Spass,

zusammen samstags abzuheben

und sonntags heimzuschweben

und montags nach den Hochgefühlen

die Birne langsam auszukühlen.

Nun machte aber die Natur

auf Islands ferner Gletscherflur

durch Kevins Rechnung einen Strich.

Die Asche, welche dort entwich,

verhinderte den Discoflug.

Dass ihn das Schicksal derart schlug,

erfüllte Kevin Erb mit Ärger.

Verkehrsminister Leuenberger,

rief er, sei endlich auszuboten,

und bei den Bazl-Idioten

sei sichtlich das Gehirn verstaucht.

Nachdem jedoch sein Zorn verraucht,

nahm er am Disco-Wochenende

mit Maya früh die Bahn nach Schwende,

marschierte dann zum Fählensee

und nächtigte mit seiner Fee

im Lager auf dem Rotsteinpass,

auch krass.

Eugen Auer

Eine Auswahl der Glossen von Eugen Auer ist in Buchform erschienen. «Ein Appenzeller namens…», Band 1 und Band 2, sind im Buchhandel oder unter www.appenzellerverlag.ch erhältlich.