EDK-Präsidium: Monika Knill kandidiert nicht

FRAUENFELD. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) wählt am 25. Oktober ihre neue Präsidentin oder ihren neuen Präsidenten. Monika Knill steht fürs EDK-Präsidium nicht zur Verfügung. Das hat die «Sonntags-Zeitung» in ihrer jüngsten Ausgabe berichtet.

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FRAUENFELD. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) wählt am 25. Oktober ihre neue Präsidentin oder ihren neuen Präsidenten. Monika Knill steht fürs EDK-Präsidium nicht zur Verfügung. Das hat die «Sonntags-Zeitung» in ihrer jüngsten Ausgabe berichtet. Die Vorsteherin des Thurgauer Departementes für Erziehung und Kultur bestätigt dies auf Anfrage. «Ich bleibe weiterhin im Vorstand der EDK», sagt Monika Knill weiter. Seit Januar 2011 sitzt die SVP-Regierungsrätin im dreizehnköpfigen Gremium.

Im Gegensatz zum Präsidium wird der Vorstand im Oktober nicht neu bestellt. Das sagt Gabriela Fuchs, Kommunikationsbeauftragte der EDK, auf Anfrage. Diese Wahl könne an unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen. Dafür nennt sie ein Beispiel: «Wenn ein von einer Regionalkonferenz delegiertes Vorstandsmitglied von seinem Amt als Regierungsrat zurücktritt, dann findet für diesen Fall eine Ersatzwahl statt.» Die Plenarversammlung als oberstes EDK-Organ wählt den Vorstand. Wer ab Oktober das Präsidium der zurücktretenden Isabelle Chassot, CVP-Staatsrätin des Kantons Freiburg, übernimmt, ist derzeit ungewiss. Der Basler Regierungsrat Christoph Eymann dürfte wohl als einziger Kandidat vorgeschlagen werden. (seb.)

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