Edgar Oehler aus Spital entlassen

ARBON. Nach einem Spitalaufenthalt ist Edgar Oehler am Montagmorgen wieder in sein Büro zurückgekehrt. Der AFG-Chef verbrachte wegen einer Blutvergiftung vier Wochen in der Klinik Stephanshorn.

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Wegen Blutvergiftung vier Wochen im Spital verbracht: Edgar Oehler. (Bild: Hannes Thalmann)

Wegen Blutvergiftung vier Wochen im Spital verbracht: Edgar Oehler. (Bild: Hannes Thalmann)

Wegen einer schweren Blutvergiftung hat Edgar Oehler vier Wochen in der Klinik Stephanshorn in St.Gallen verbracht. Vor einigen Tagen wurde der AFG-Chef aus der Klinik entlassen, seit heute morgen ist er wieder im Büro. «So lange im Spital zu sein und an den Schläuchen zu hängen, war grausam für mich», sagte der 66-Jährige gegenüber dem «Sonntagsblick».

Lob für Klinik Stephanshorn
Dem Spital stellt Oehler ein gutes Zeugnis aus. Die Mitarbeitenden der Klinik Stephanshorn hätten einen «hervorragenden Job» gemacht, sagte Oehler. Er hätte in seinem Leben noch nie so viel Ruhe gehabt.

«Wie ein Brand im Haus»
Im Spital habe er sich Gedanken zu seiner Nachfolgeregelung gemacht. «Eine solche Krankheit ist wie ein Brand im Haus», sagte Oehler. «Ich habe gemerkt, dass mir der Feuerlöscher fehlt.»

Kritik an Doris Leuthard
In dem Interview äusserte sich Oehler auch zur aktuellen Wirtschaftskrise und kritisierte Bundesrätin Doris Leuthard. Diese habe den Ernst der Lage nicht erkannt. Zur Bekämpfung der Krise fordert er ein Konjunkturprogramm von mindestens zehn Milliarden Franken. (ar)