Eberle unterstützt «Bannstrahl»

Appenzell. Der Präsident des Innerrhoder Grossen Rats, Ruedi Eberle (SVP), findet es richtig, dass die Standeskommission (Regierung) mit ihrem Boykott und Informationsstopp gegenüber der Appenzeller Zeitung ein «Exempel statuiert».

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Appenzell. Der Präsident des Innerrhoder Grossen Rats, Ruedi Eberle (SVP), findet es richtig, dass die Standeskommission (Regierung) mit ihrem Boykott und Informationsstopp gegenüber der Appenzeller Zeitung ein «Exempel statuiert». Die Redaktion sei in Teilen der Berichterstattung klar zu weit gegangen. «Wir wurden von der Appenzeller Zeitung als Hinterwäldler dargestellt», sagt Eberle.

Den Entscheid des Landammanns und ehemaligen Ständerats Carlo Schmid (CVP) findet Eberle richtig. Schmid hatte die Appenzeller-Zeitung-Abonnements der Innerrhoder Verwaltung und der Standeskommission gekündigt und das Blatt mit einer Auflage von 14 000 Exemplaren wenig später mit einer Informationssperre belegt. Begründen wollte Schmid die Massnahme auch gestern nicht. (sda/red.)

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