Dutzende Unfälle wegen vereister Strassen

ST.GALLEN. Regen und eine kalte Nacht haben auf den Strassen in der Ostschweiz eine dünne Eisschicht entstehen lassen. Die schwierigen Verhältnisse führten zu Dutzenden von Unfällen. Zwei Personen wurden verletzt.

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Glück im Unglück für einen Autofahrer in Schellenberg: Bei einer Fahrt durchs Unterholz wurde das Auto völlig beschädigt, der Fahrer blieb unverletzt. (Bild: Landespolizei Fürstentum Liechtenstein)

Glück im Unglück für einen Autofahrer in Schellenberg: Bei einer Fahrt durchs Unterholz wurde das Auto völlig beschädigt, der Fahrer blieb unverletzt. (Bild: Landespolizei Fürstentum Liechtenstein)

Auf der Hauptstrasse zwischen Wil und St.Margrethen kam es wegen der vereisten Strasse zu Behinderungen. Die schwierigen Strassenverhältnissen führten zu zahlreichen Unfällen in der ganzen Schweiz. Allein im Kanton St.Gallen wurden am Montagmorgen über 30 Unfälle gemeldet. In zwei Fällen kam es zu Verletzten.

Zaun durchbrochen
In Schellenberg FL verlor ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und durchbrach einen Zaun. Das Auto flog ein Böschung hinunter und landete in den Bäumen. Am Auto entstand Totalschaden, der Fahrer blieb unverletzt.

Lieferwagen mit Kran geborgen
Bei Haslen AI kam ein Lieferwagenfahrer mit seinem Wagen von der mit Graupelschnee bedeckten Strasse ab und krachte in einen Betonzaun. Das Fahrzeug musste mit einem Kran geborgen werden. In Appenzell Ausserrhoden rutschte ein Auto gegen einen Beleuchtungsmasten. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.

50 Meter in die Tiefe gestürzt
Im Bezirk Feldkirch ist ein Schweizer mit seinem Auto ins Rutschen geraten und an eine Leitplanke über die Böschung geschleudert. Das Auto stürzte rund 50 Meter über steiles Gelände. Der 42jährige blieb unverletzt.

Reh ausgewichen
Nur wenige Stunden später kam ein Feldkircher mit seinem Auto ins Schleudern, weil er wegen eines Rehs abbremsen musste. Sein Auto prallte gegen eine Laterne. Der 21jährige verletzte sich leicht.

Auch Unterhaltsdienste hatten Mühe
Die Unterhaltsdienste waren in der ganzen Ostschweiz pausenlos im Einsatz. Teilweise hatten sogar die Salzstreufahrzeuge Mühe auf den vereisten Strassen. (rr)

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