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DUSSNANG: Bauernhaus in Vollbrand: «Wir mussten 1300 Meter Schlauch verlegen»

Am Dienstagmorgen hat in Dussnang ein altes Bauernhaus mit angebauter Scheune gebrannt. Verletzt wurde niemand, es entstand allerdings hoher Sachschaden.
Olaf Kühne
Beim Brand des Bauernhauses wurde niemand verletzt. (Bild: Kapo TG)

Beim Brand des Bauernhauses wurde niemand verletzt. (Bild: Kapo TG)

Wie wichtig eine gut ausgerüstete Feuerwehr ist, zeigte sich – einmal mehr – gestern in Dussnang. Vor vier Jahren erhielten die Fischinger Brandbekämpfer einen neuen Schlauchverleger, dieses Jahr ein neues Zugfahrzeug. Beides kam gestern zum Einsatz – beim Vollbrand eines alten Bauernhauses mitsamt seiner Scheune im abgelegenen Dussnanger Weiler Ober-Speck.

«Wir mussten 1300 Meter Schlauch verlegen, um das Feuer löschen zu können», sagt der Fischinger Feuerwehrkommandant Arnold Dönni. Beim Brand, welchen ein Passant am Dienstagvormittag um 9.15 Uhr der kantonalen Notrufzentrale gemeldet hatte, standen 120 Rettungskräfte im Einsatz: Feuerwehrleute, Samariter, Polizisten und Brandermittler. Selbst am Nachmittag, sechs Stunden nach Brandausbruch, waren noch rund 40 Personen vor Ort für die Bekämpfung letzter kleinerer Brände und Glutnester und zur Ermittlung der Brandursache. Letztere ist laut Kantonspolizei Thurgau noch unklar. «Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst haben die Abklärungen vor Ort aufgenommen und sichern die Spuren», teilte die Polizei gestern mit. «Zudem wurde ein Elektrosachverständiger beigezogen.»

Der Weiler Ober-Speck liegt an der Grenze zum Kanton Zürich. Entsprechend rückten Feuerwehren aus zwei Kantonen aus, diejenige aus Fischingen sowie Turbenthal-Wila-Wildberg. Eine bewährte Zusammenarbeit, wie Feuerwehrkommandant Dönni bestätigt. «Alles hat super geklappt, die Zürcher Kollegen sind kurz nach uns eingetroffen», sagt er. «Wir veranstalten alle zwei Jahre eine gemeinsame Übung, dieses Jahr steht wieder eine auf dem Programm.»
Das sprichwörtliche Glück im Unglück hatten die beiden Bewohner des abgebrannten Hauses, sie waren zum Zeitpunkt des Brandes auswärts. Indes konnte ihnen die Gemeinde innert Stunden eine Notunterkunft besorgen, wie der Fischinger Gemeindepräsident Willy Nägeli bestätigt: «Den Mann konnten wir in einer gemeindeeigenen, leerstehenden Wohnung in der Post Dussnang unterbringen, die Frau in der einstigen Lehrerwohnung im ehemaligen Schulhaus Au.»

Beim Brand des Bauernhauses wurde niemand verletzt. (Bild: Kapo TG)

Beim Brand des Bauernhauses wurde niemand verletzt. (Bild: Kapo TG)

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